Versicherungsfallen nach dem Unwetter: So schützt du dein Eigentum richtig!
Am 13. Juli gab es in der Region zwischen Kellinghusen und Elmshorn ein regelrechtes Unwetter, das die Menschen ordentlich durchschüttelte. Gewitter, begleitet von Hagel und heftigem Starkregen, hinterließen ihre Spuren und sorgten für erhebliche Schäden. Blitzschläge, die wie aus dem Nichts zu kommen schienen, und Wasser, das sich überall seinen Weg bahnte – die Natur zeigte sich von ihrer rauen Seite. Wer jetzt denkt, dass die Schäden an Fahrzeugen, Gebäuden oder sogar dem eigenen Hausrat einfach so hingenommen werden müssen, irrt gewaltig. In den meisten Fällen springt die Versicherung ein, aber es gibt ein paar Punkte, die man beachten sollte!
Die Itzehoer Versicherungen haben einige nützliche Tipps für Auto- und Hausbesitzer zusammengestellt, um die Schadenregulierung so reibungslos wie möglich zu gestalten. Denn, das ist wichtig: Je besser man vorbereitet ist, desto schneller kann man seine Ansprüche geltend machen. Zuerst einmal sollte man beim Umgang mit Schäden die Ruhe bewahren – auch wenn das in einer stressigen Situation manchmal leichter gesagt als getan ist.
Versicherungen im Detail
Die Wohngebäudeversicherung deckt beispielsweise Schäden am Haus ab – von einem kaputten Dach über zerstörte Fenster bis hin zu überfluteten Kellern. Auch die Hausratversicherung springt ein, wenn bewegliche Gegenstände im Haus betroffen sind. Und nicht zu vergessen: Sturmschäden sind ab einer Windstärke von 8 (das sind so ungefähr 62 km/h) durch Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen abgedeckt. Interessant, oder? Wenn beim Sturm die Windstärke nicht nachweisbar ist, kann man trotzdem Glück haben – wenn in der Umgebung ähnliche Schäden auftraten, wird oft ein Sturmschaden angenommen.
Stellt euch mal vor, ein Baum fällt auf euer parkendes Auto – das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer! Doch keine Panik: Die Teilkasko eures Fahrzeugs übernimmt in der Regel die Kosten, allerdings oft mit einer Selbstbeteiligung. Bei umgestürzten Bäumen, die auf Fahrzeuge fallen, greift ebenfalls die Teilkaskoversicherung. Doch was ist, wenn ein Baum auf die Fahrbahn fällt und einen Unfall verursacht? Hier kommt die Vollkaskoversicherung ins Spiel. So viele Details, die man im Hinterkopf behalten sollte!
Elementarschadenversicherung – Ein Muss?
Viele wissen gar nicht, dass Schäden durch Schneelast auf Dächern nur durch eine zusätzliche Elementarschadenversicherung abgedeckt sind. Und auch Kellerüberflutungen durch Regen sind nicht automatisch versichert. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich also unbedingt mit dieser Versicherung auseinandersetzen. Sie kann verschiedene Risiken abdecken, von der Ausuferung oberirdischer Gewässer über Grundwasser-Austritt bis hin zu Erdbeben und Erdrutschen. Man weiß ja nie, was die Natur so im Schilde führt.
Blitzschläge können ebenfalls für massive Schäden sorgen, besonders an Gebäuden. Die gute Nachricht: Diese Schäden sind in der Regel durch die Gebäudeversicherung abgedeckt. Aber Vorsicht! Schäden durch Überspannung, die durch den Blitz verursacht werden, benötigen eine spezielle Klausel in der Versicherung. Und was ist mit Hagelschäden? Die sind sowohl an Dächern als auch an Fenstern und Rollläden durch die Gebäudeversicherung abgedeckt – Autos müssen sich mit der Teilkaskoversicherung begnügen.
Immer wieder gibt es auch Fälle, in denen Versicherungen ihre Leistungen kürzen oder verweigern können, besonders wenn der Versicherte nachweislich fahrlässig gehandelt hat. Aber das ist ein anderes Kapitel.
Wie man sieht, ist die Welt der Versicherungen alles andere als einfach. Klar ist: Wer sich rechtzeitig informiert und gut absichert, kann im Ernstfall entspannter durchatmen. Wer also noch unsicher ist, ob seine Policen ausreichen, sollte sich nicht scheuen, den Kontakt zur Versicherung zu suchen. Schließlich ist es besser, auf der sicheren Seite zu sein!
