In Kampanien, einer Region, die oft für ihre malerischen Küsten und kulinarischen Köstlichkeiten bekannt ist, tut sich gerade eine Menge im Bereich der Investitionen und Innovation. Ja, richtig gehört! Trotz der oft etwas trägen Wahrnehmung, erleben wir hier eine regelrechte Dynamik. Die Sonderwirtschaftszone (ZES) ist dabei nicht der einzige Hotspot für Investitionen. Es wird in zahlreichen Sektoren investiert, und das ist mehr als nur ein netter Nebeneffekt. Kampanien und Apulien haben zusammen die meisten von insgesamt 1.500 ZES-Genehmigungen in Italien erhalten. Da wird einem ganz warm ums Herz – und das aus mehreren Gründen!

Ein Beispiel, das ins Auge springt: Die bulgarische Plastchim-T Group plant ein beeindruckendes Investitionsprogramm von bis zu 100 Millionen Euro für ihr Werk in Sessa Aurunca, das in der Provinz Caserta liegt. Über die nächsten zehn Jahre soll hier die Produktionskapazität gesteigert werden, was nicht nur die Energieeffizienz verbessert, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts steigert. Und das Ganze wird sogar von Invitalia mit Zuschüssen von bis zu 23,435 Millionen Euro gefördert. Investitionen, die sich gewaschen haben.

Nachhaltigkeit und Innovation im Fokus

Aber halt, das ist noch lange nicht alles! Auch die Energiewende wird in Kampanien großgeschrieben. Energia Terre del Sole investiert über 90 Millionen Euro in ein Agri-Photovoltaikprojekt in Giugliano. Hier wird frische Luft mit frischem Gemüse kombiniert – im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einer Gesamtleistung von über 86 MWp wird die Anlage mehr als 130 GWh pro Jahr produzieren, genug, um den Energiebedarf von 48.000 Familien zu decken. Und das Beste? Damit werden auch die CO2-Emissionen um mehr als 60.000 Tonnen jährlich reduziert. Ein echter Gewinn für die Umwelt!

In Teverola wird ebenfalls kräftig gewerkelt: Eni und Seri Industrial arbeiten an der Produktion von Lithiumbatterien. In Brindisi wurde sogar eine Gigafactory vorgestellt, die nicht nur Batteriepacks montiert, sondern auch Kathodenmaterialien produziert und das Recycling von Batterien übernimmt. Das klingt nach einer spannenden Zukunft für nachhaltige Technologien!

Bausektor und EU-Förderungen

<pNatürlich spielt auch der Bausektor eine zentrale Rolle. In Kampanien trägt dieser stolze 13,4 % zu den regionalen Investitionen bei und sichert 8,4 % der Gesamtbeschäftigung. Für 2026 wird ein Wachstum der Investitionen um 5,9 % erwartet, vor allem durch öffentliche Bauvorhaben. Da kann man nur hoffen, dass die Bauarbeiter auch ein bisschen Zeit für ein gutes italienisches Essen finden! Und während wir über Investitionen sprechen, kommen auch die EU-Förderprogramme ins Spiel. Die Region hat 123 Maßnahmen zur Entwicklung kritischer Technologien genehmigt, unterstützt durch 150 Millionen Euro aus der europäischen Kohäsionspolitik. Das ist ein echter Schub, insbesondere für Biotech, Digital, Deep-Tech und Green Tech.

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Von den 82 Maßnahmen, die Zuschüsse erhalten, profitieren 15 Großunternehmen, 18 mittlere Unternehmen, 39 kleine Unternehmen und 10 Kleinstunternehmen. Das ist ein bunter Mix, der für eine vielfältige Wirtschaft sorgt. Wenn man bedenkt, dass die EU auch Programme wie Horizont Europa, InvestEU und die Fazilität „Connecting Europe“ bereitstellt, um Innovation und Entwicklung zu fördern, wird schnell klar: Hier passiert nicht nur eine Menge, sondern es wird auch kräftig in die Zukunft investiert.

Förderungen für E-Autos

<pAuf einer anderen Ebene, aber nicht weniger spannend, gibt es das Förderprogramm des Bundesumweltministeriums für E-Autos. Es zielt darauf ab, die Nachfrage nach elektrisch betriebenen Pkw zu stärken, besonders bei Haushalten mit kleinerem und mittlerem Einkommen. Wer also darüber nachdenkt, ein E-Auto zu kaufen oder zu leasen, sollte sich unbedingt die E-Auto-Förderung anschauen. Der Antrag kann über ein spezielles Portal gestellt werden, und die digitale Authentifizierung über ein BundID-Konto ist dabei ein Muss. Eine kleine bürokratische Hürde, aber die Förderung ist es wert!

So zeigt sich, dass in Kampanien und darüber hinaus nicht nur in Bezug auf Investitionen, sondern auch auf Innovation und Nachhaltigkeit viel Bewegung ist. Die Zukunft sieht rosig aus – und das nicht nur wegen der Sonne, die über den italienischen Küstenuntergang strahlt.