Heute ist der 5.07.2026 und die Immobilienpreise auf den Kanaren haben in letzter Zeit ordentlich für Aufregung gesorgt. Wer sich für den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses interessiert, wird schnell bemerken, dass die Preise einen regelrechten Höhenflug erlebt haben. Tatsächlich hat Santa Cruz de Tenerife Las Palmas de Gran Canaria als teuerste kanarische Provinz für Immobilienkäufe abgelöst. Ein Quadratmeter in der Hauptstadt kostet im ersten Quartal 2023 bereits 2264,70 Euro – das sind 15,7 % mehr als im Vorjahr! Ganz anders sieht es in Las Palmas de Gran Canaria aus, wo der Quadratmeterpreis bei 2203 Euro liegt, mit einem Anstieg von 11,5 %.

Der Abstand zwischen diesen beiden Provinzen beträgt gerade einmal 61,70 Euro pro Quadratmeter. Beide Regionen bewegen sich nun über der 2200-Euro-Marke und nähern sich dem spanischen Durchschnitt von 2315,70 Euro. Wenn man sich eine 80 Quadratmeter große Wohnung in Santa Cruz de Tenerife leisten möchte, muss man im Vergleich zu Las Palmas etwa 4936 Euro mehr auf den Tisch legen. Ein ordentliches Sümmchen, oder?

Die Hintergründe des Anstiegs

Die Preisanstiege auf den Kanaren werden auf ein begrenztes Angebot und eine steigende Nachfrage zurückgeführt. Besonders auffällig: Der öffentliche Wohnungsbau bleibt hinter den Erwartungen zurück. Von den angekündigten 2703 Sozialwohnungen, die bis 2025 fertiggestellt werden sollten, sind bis Oktober 2023 nur 48 tatsächlich gebaut worden. Das führt dazu, dass rund 27.000 Menschen auf eine Sozialwohnung warten. Und das ist nicht gerade ein angenehmes Gefühl, wenn man darüber nachdenkt, wie viele Menschen in der Warteschleife hängen.

In der politischen Diskussion stehen derzeit auch Förderprogramme für junge Menschen, die helfen sollen, Mieten und Käufe zu subventionieren. Außerdem wird über eine mögliche Begrenzung des Immobilienerwerbs durch Ausländer nachgedacht. Das Thema ist brisant, denn viele sehen darin eine Möglichkeit, den lokalen Markt zu entlasten und den Zugang zu Wohnraum für Einheimische zu verbessern.

Preise und Prognosen für die Zukunft

<pWenn wir einen Blick auf die Immobilienpreise in Teneriffa werfen, sehen wir, dass diese von verschiedenen Faktoren wie der wirtschaftlichen Situation, der Lage und dem Zustand des Objekts abhängen. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Häuser in Teneriffa lag im Vorjahr bei 2886,03 Euro, ist jedoch auf 3040,86 Euro im Jahr 2026 gestiegen. Für Eigentumswohnungen müssen Käufer sogar mit einem Quadratmeterpreis von 3858,22 Euro rechnen. Das sind ganz schön heftige Zahlen!

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Um den genauen Preis besser einschätzen zu können, empfehlen Experten die Nutzung eines Onlinebewertungstools oder den Kontakt zu einem Maklerbüro. So erhält man einen besseren Überblick über die aktuellen Marktbedingungen und die jeweilige Immobilienlage.

Ein weiterer interessanter Punkt sind die Verbraucherpreise auf den Kanaren, die im Mai 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % gestiegen sind. Das lässt erahnen, wie dynamisch und herausfordernd der Immobilienmarkt hier gerade ist. Übrigens, die teuerste Provinz Spaniens ist nach wie vor Madrid mit 4047,50 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von den Balearen und Guipúzcoa. Im Gegensatz dazu gibt es auch die günstigen Provinzen wie Teruel, wo man einen Quadratmeter für gerade mal 1003,80 Euro bekommt.

Der Immobilienmarkt ist also alles andere als langweilig. Man sollte sich gut informieren, bevor man sich in das Abenteuer Hauskauf stürzt. Und wer weiß, vielleicht findet man ja doch noch das Traumhaus in der Sonne – auch wenn es ein bisschen kostet!