Heute ist der 7.07.2026 und die Aufregung um SpaceX ist förmlich greifbar. Der Raketenbauer hat kürzlich einen Rekord-Börsengang hingelegt und ist nun im Nasdaq-100 gelistet. Nach nur 15 Handelstagen notiert die Aktie rund 20 Prozent über dem Ausgabepreis von 150 USD, was die Fans und Investoren gleichermaßen begeistert. Doch die Freude könnte nur von kurzer Dauer sein, denn der Verkaufsdruck durch Altaktionäre kommt auf uns zu. Bis Oktober 2026 werden Insider-Papiere im Wert von schwindelerregenden 800 Milliarden US-Dollar frei handelbar. Ein echtes Pulverfass!

Robert Greifeld, der ehemalige Chef der Nasdaq, warnt bereits vor einem möglichen Rückschlag des Aktienkurses. Immerhin folgt auf solche schnellen Indexaufnahmen historisch gesehen oft eine Korrektur, insbesondere wenn die passive Nachfrage nachlässt. Mitarbeiter und frühe Investoren von SpaceX dürfen sich jedoch über satte Buchgewinne freuen – nach 24 Jahren im Privatbesitz ist das auch mehr als verständlich!

Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen

Am Dienstagmorgen hat SpaceX zudem eine erfolgreiche Rideshare-Mission mit der Falcon-9-Rakete durchgeführt, bei der 81 Satelliten in eine erdnahe Umlaufbahn gebracht wurden. Das sorgt für zusätzlichen Optimismus. Aber das ist nicht alles: Der Bau einer neuen Pipeline in Texas hat begonnen, die flüssiges Methan direkt zur Starbase liefern wird. Diese Maßnahme soll die bisherigen Tanklastwagen ablösen und der Betrieb wird voraussichtlich im Januar nächsten Jahres starten. Das klingt doch nach einem gut durchdachten Schritt!

Aber zurück zur Aktie. Die Aufnahme in den Nasdaq 100 erfolgt am 7. Juli, was einen milliardenschweren Kaufdruck durch passive Indexfonds zur Folge haben wird. Schätzungen zufolge könnten die Käufe durch indexgebundene Fonds mindestens 5,4 Milliarden USD auslösen. Das ist kein Pappenstiel! SpaceX hätte im Russell 1000 eine Gewichtung von 0,136 % und wäre dort der 118. größte Bestandteil des Index. Das bedeutet, dass passive Fonds SpaceX-Aktien im Wert von etwa 500 Millionen USD kaufen müssen – ein gewaltiger Batzen, der sogar bei aktiven Fondsmanagern auf bis zu 8,2 Milliarden USD steigen könnte.

Die Schattenseite der Begeisterung

<pNatürlich gibt es auch die kritischen Stimmen. Shortseller hoffen insgeheim, dass die Aktie unter die Erstnotierung von 150 USD fällt – und das ist nur 2 USD vom aktuellen Preis entfernt. Leerverkäufe sind mit Kosten verbunden, aber die Aktien sind weiterhin leicht zu leihen; etwa 45 Millionen Aktien oder 7 % des Streubesitzes stehen zur Verfügung. Das macht die Sache spannend, oder? Die Leihkosten für SpaceX-Aktien liegen bei etwa 0,6 %, was doppelt so hoch ist wie bei leicht zu leihenden Aktien wie Tesla. Das zeigt, dass es viele Möglichkeiten und Risiken gibt, die das Geschehen um SpaceX spannend machen.

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Die Anleger müssen nun genau hinschauen, wie sich die Nachfrage der Indexfonds entwickelt. Sie muss stark genug sein, um die bevorstehenden Insider-Verkäufe bis Oktober 2026 aufzufangen. Ansonsten könnte der Traum von schnellen Gewinnen schnell vorbei sein. Wenn man die Entwicklungen im Blick behält, könnte das ein ganz schöner Ritt werden – und vielleicht auch eine Gelegenheit für mutige Investoren, die das Risiko nicht scheuen.