Die Wäsche trocknen, ein alltäglicher Vorgang, den wir oft als selbstverständlich betrachten. Doch wie viel Energie verpulvern wir dabei wirklich? Gerade in Zeiten, in denen Strompreise steigen und Nachhaltigkeit großgeschrieben wird, ist es an der Zeit, einen genaueren Blick auf unsere Trocknermethoden zu werfen. Ein paar einfache Tipps können helfen, den Stromverbrauch deutlich zu senken und dabei das Portemonnaie zu entlasten!

Eine der besten Empfehlungen von Ane Esdohr von der Verbraucherzentrale Berlin ist, die Wäsche vor dem Trocknen kräftig zu schleudern. Ja, das macht tatsächlich einen Unterschied! Denn während der Trockner mit Wärme arbeitet, verbraucht das Schleudern weitaus weniger Energie. So kann man die Restfeuchte der Wäsche deutlich reduzieren, was den Einsatz des Trockners effizienter macht. Und ganz ehrlich, wer hat nicht schon mal die Wäsche aus dem Trockner geholt und sich gefragt, warum sie so feucht ist?

Energieverbrauch im Vergleich

Die Stromkosten für Trockner variieren stark, abhängig vom Gerätetyp, dem gewählten Programm und der Beladung. Moderne Wärmepumpentrockner sind echte Energiesparer und benötigen nur etwa 0,7 bis 1 kWh pro Trocknung. Im Gegensatz dazu fressen ältere Trockner ohne Wärmepumpe zwischen 3 und 4 kWh. Bei zwei Trocknungsdurchgängen pro Woche summiert sich das auf jährlich zwischen 72,8 und 416 kWh – ein ganz schöner Unterschied! Bei einem Strompreis von 35 Cent pro kWh kann das im Jahr zwischen 25,48 Euro und 145,60 Euro kosten. Das ist eine Menge, die sich mit ein paar kleinen Änderungen im Trocknungsverhalten optimieren lässt.

Zusätzlich ist es ein echter Stromkiller, Wäsche in der Wohnung zu trocknen. Wer die Möglichkeit hat, sollte seine Wäsche draußen an der frischen Luft trocknen lassen. Das spart nicht nur Strom, sondern sorgt auch für diesen herrlich frischen Duft, den wir alle lieben! Wenn das Wetter nicht mitspielt, ist ein gut belüfteter Trockenraum eine gute Alternative. Aber auch hier gilt: Lüften, Lüften, Lüften! So vermeidet man Feuchtigkeitsprobleme oder gar Schimmel.

Die richtige Wahl beim Trockner

Die Auswahl des richtigen Trockners ist entscheidend. Ab 1. Juli 2025 wird ein neues EU-Energielabel für Wäschetrockner eingeführt. Die neuen Klassen von A bis G sollen einen besseren Überblick über die Energieeffizienz geben. Wärmepumpentrockner sind dabei die effizientesten Geräte, während ältere Modelle oft die Klasse D oder schlechter erreichen. Das bedeutet für viele Haushalte: Ein Austausch könnte sich lohnen, vor allem wenn man einen Ablufttrockner der Effizienzklasse D oder schlechter hat.

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Wenn wir schon bei der Effizienz sind, sollte man auch darauf achten, die Wäsche möglichst trocken aus der Waschmaschine zu holen. Eine hohe Schleuderdrehzahl von mindestens 1.400 Umdrehungen pro Minute kann der Energieverbrauch des Trockners erheblich senken. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schont auch den Geldbeutel. Und wer weiß, vielleicht wird der alte Trockner beim nächsten Reparaturtermin zum Sparwunder?

Wissenswertes über Energieeffizienz

Die EU-Energielabels sind ein wichtiges Hilfsmittel, um den Stromverbrauch von Haushaltsgeräten transparent zu machen. Sie helfen nicht nur beim Geldsparen, sondern leisten auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Die neuen Labels werden bis 2030 die alten Bezeichnungen wie A+++ aus dem Markt verdrängen. Wer heute auf ein gutes Label achtet, kann über die Jahre hinweg ordentlich sparen. Ein Umstieg von Klasse D auf A für einen Kühlschrank könnte beispielsweise 35 Euro pro Jahr sparen – das läppert sich!

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir mit ein paar kleinen Änderungen in unserem Wäsche-Trocknungsverhalten und der Wahl des richtigen Geräts viel erreichen können. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel. Also, ran an die Wäsche! Die frische Luft wartet schon, und der Trockner kann ein paar Runden weniger drehen.