Heute ist der 16.07.2026 und der Blick auf den Technologieindex Nasdaq 100 lässt viele Anleger aufhorchen – über ein Prozent im Minus. In einer Zeit, in der man das Gefühl hat, dass die Welt der Halbleiter mehr denn je im Fokus steht, entscheiden sich viele Investoren, ihre Chips lieber in die Old Economy zu setzen. Merkwürdig, oder? Gerade jetzt, wo die Nvidia-Aktien einen Rückgang verzeichnen – aber halt, da gibt es auch eine positive Nachricht, die in diesem ganzen Negativtrend fast untergeht.

Nvidia hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie KI-Chips und Recheninfrastruktur an das japanische Bündnis Noetra liefern. Das Ganze wird von der SoftBank Group geleitet und klingt nach einem gehörigen Schritt nach vorn! Der Umsatz mit dem Produkt „Sovereign AI“ hat sich im Geschäftsjahr 2026 sogar mehr als verdreifacht und beläuft sich nun auf über 30 Milliarden US-Dollar. Da kann man nur sagen: Hut ab!

Japan als Schlüsselmarkt

Besonders spannend ist, dass Japan als ein wichtiger Markt für Nvidias Prozessoren für KI-Anwendungen hervorgehoben wird. Noetra plant, sage und schreibe 13.750 Nvidia-Vera-Zentralprozessoren und 27.500 Nvidia-Rubin-Grafikprozessoren zu installieren. Das wird eine Rechenzentrumskapazität von 140 Megawatt bereitstellen – das klingt nach einer echten Kraftanstrengung! Finanzielle Details zu diesen Lieferungen? Fehlanzeige. Aber wer weiß, vielleicht wird das Geheimnis bald gelüftet.

Die Zusammenarbeit mit mehreren japanischen Unternehmen im Bereich Physical AI ist ebenfalls ein interessanter Aspekt. Nvidia sieht hier enormes Potenzial. Analyst Tom Narayan hat eine kühne Prognose aufgestellt: Bis 2050 könnten jährlich etwa 350 Millionen Roboter verkauft werden – und das zu einem Stückpreis von 25.000 US-Dollar. Das würde ein Marktvolumen von bis zu neun Billionen US-Dollar bedeuten! Das ist kein Pappenstiel.

Nvidias KGV und Kursziele

Ein weiterer Punkt, den man nicht außer Acht lassen sollte: Nvidia hat ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 16 für das kommende Jahr – das ist günstiger als der S&P 500 mit einem KGV von 20. Die Analysten vom Aktionär sind optimistisch und halten an einem Kursziel von 230 Euro fest. Das klingt für die Anleger wie eine verlockende Perspektive, auch wenn die aktuellen Zahlen etwas anderes vermuten lassen.

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In einer Zeit, in der Technologie und Tradition aufeinanderprallen, könnte Nvidias Vorgehen in Japan der Schlüssel sein, um im globalen Rennen um die Vorherrschaft im KI-Sektor die Nase vorn zu haben. Die Mischung aus innovativen Produkten, strategischen Partnerschaften und einem Auge auf zukünftige Märkte könnte Nvidia in eine glänzende Zukunft führen – sofern sie die gegenwärtigen Herausforderungen meistern können. Bleibt abzuwarten, wie sich die Märkte entwickeln und ob Nvidia tatsächlich das Ruder herumreißen kann, während andere in der Old Economy ihr Glück suchen.