In den letzten Jahren hat sich die serielle Sanierung in Deutschland zu einem spannenden und äußerst vielversprechenden Markt entwickelt. Was einst als Pilotansatz begann, scheint nun auf dem besten Weg zu sein, sich zu einer etablierten Industrie zu wandeln. Der Bedarf an Sanierungen ist enorm, schließlich sind rund 30% der Bestandsgebäude in Deutschland für diese Form der Renovierung geeignet. Das ist doch mal eine Zahl, die Eindruck macht!

Die politische Unterstützung, insbesondere durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), schafft günstige Rahmenbedingungen und fördert diese Entwicklung. Und das ist nicht nur gut für die Bauwirtschaft, sondern trägt auch zum Klimaschutz und zur regionalen Wertschöpfung bei. Laut aktuellen Berichten sind bereits 260 Bauvorhaben in der Pipeline oder sogar schon fertiggestellt, die insgesamt 5.050 Wohneinheiten und 40 Nichtwohngebäude umfassen. Das sind ganz schön viele neue Dächer über Köpfen!

Marktvolumen und zukünftige Perspektiven

Das Marktvolumen der seriellen Sanierung liegt momentan bei etwa 2 Milliarden Euro – aber das ist nur der Anfang. Bis 2045 könnte dieses Volumen auf bis zu 500 Milliarden Euro anwachsen. Wow, das klingt nach einer echten Goldgrube! Die Geschwindigkeit, mit der diese Sanierungen umgesetzt werden, ist beeindruckend. Von 120 m² Fassade pro Tag hat sich die Leistung auf 200 bis 300 m² gesteigert, in Einzelfällen sogar bis zu 500 m². Das ist wie eine kleine Revolution auf dem Bau!

Über 550 Akteure aus der Bauwirtschaft sind in Deutschland aktiv und treiben diese Entwicklung voran. Neue Produktionsstätten für vorgefertigte Fassadenmodule sprießen in mehreren Bundesländern wie Pilze aus dem Boden – von Brandenburg über Thüringen bis hin zu Nordrhein-Westfalen und Bayern. Besonders Nordrhein-Westfalen scheint sich zum Hotspot der seriellen Sanierung zu entwickeln, dank der hohen Wohnraumdichte und der geeigneten Gebäude.

Innovative Ansätze und Fördermöglichkeiten

Ein besonders spannendes Beispiel ist die Stadt Münster, die sich ambitionierte Klimaziele gesetzt hat. Hier wird die serielle Sanierung von Wohn- und Schulgebäuden durch die Unternehmensgruppe Ueding vorangetrieben. Das zeigt eindrucksvoll, wie Klimaschutz und wirtschaftliches Wachstum Hand in Hand gehen können – ein echter Gewinn für alle Beteiligten!

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Um die serielle Sanierung weiter zu fördern, gibt es jetzt auch einen neuen Bonus für Fassaden im Rahmen der BEG. Dieser Bonus kann in den Förderprodukten „Wohngebäude – Kredit“ (261), „Kommunen – Kredit“ (264) und „Kommunen – Zuschuss“ (464) beantragt werden. Ein echter Anreiz, um die Effizienzhaus-Stufen 40 oder 55 zu erreichen! Damit wird die Sanierung nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch attraktiv.

Die Bedingungen für diesen Bonus sind klar: Mindestens 80% der Flächen müssen mit vorgefertigten Elementen saniert werden. Das klingt nach einer Herausforderung, aber auch nach einer Chance, die man ergreifen sollte. Mit einem Bonus von 15% der Sanierungskosten wird die Sache gleich noch verlockender. Und hey, wer möchte nicht ein bisschen Geld sparen?

All diese Entwicklungen zeigen, dass die serielle Sanierung nicht nur ein Trend ist, sondern eine nachhaltige Lösung für die Herausforderungen im Gebäudebereich darstellt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieser Markt weiter entfaltet und welche innovativen Ansätze noch auf uns zukommen werden. Der Dena Kongress am 09. und 10. November 2026 in Berlin wird sicherlich ein Highlight für alle Akteure in der Branche sein. Nico Gorsler, Teamleiter im Kompetenzzentrum Serielles Sanieren, hat da sicherlich noch einige spannende Insights für uns!