Heute, am 20.07.2026, gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Kryptowährungen. Die insolvente Krypto-Börse FTX hat ihre fünfte Auszahlungsrunde gestartet und bringt frischen Wind für zahlreiche Gläubiger. Insgesamt fließen jetzt 900 Millionen US-Dollar an die betroffenen Parteien. Die Rückzahlungen sind an Verifizierungsprozesse gebunden, die über die Dienstleister BitGo, Kraken oder Payoneer abgewickelt werden. Das bedeutet, dass die Berechtigten, sofern sie all ihre Unterlagen rechtzeitig einreichen, innerhalb von ein bis drei Werktagen nach dem 31. Juli 2026 ihr Geld erhalten sollten. Ein Lichtblick für viele, die auf ihr Geld warten!

Im Rahmen dieser Runde werden kleinere Forderungen der sogenannten „Convenience Class“ mit satten 120 Prozent zurückerstattet. Das heißt, wenn jemand also einen Anspruch bis 50.000 US-Dollar hat, darf er sich über mehr Geld freuen, als er ursprünglich investiert hatte. Auch größere Forderungen aus den „Non-Convenience Classes“ werden nicht leer ausgehen – hier gibt es je nach Anspruch zwischen 103 und 105 Prozent zurück. Man könnte fast meinen, FTX will seinen Gläubigern ein bisschen den Wind aus den Segeln nehmen und die Wogen etwas glätten.

Verifizierungsprozess und Zahlungsmodalitäten

Doch bevor das Geld fließen kann, müssen die Gläubiger einige Hürden nehmen. Dazu gehört die Identitätsprüfung, das Einreichen von Steuerunterlagen sowie die Registrierung bei einem der genannten Zahlungsdienstleister. Wer das bis zum 16. Juni schafft, hat gute Karten. Die Zahlungen erfolgen nicht direkt von FTX selbst, sondern über den gewählten Dienstleister. Das klingt zwar ein wenig nach Bürokratie, aber hey – man hat ja nichts zu verlieren, oder? Immerhin gibt es einen gewissen Schutz und die Möglichkeit, auf die Rückzahlung zu hoffen.

Besonders interessant sind die zusätzlichen Anreize für bestimmte Gruppen. Ehemalige internationale FTX.com-Kunden, die in die Klasse 5A fallen, erhalten weitere neun Prozent ihrer anerkannten Forderungen. Das bringt die Gesamtquote auf 105 Prozent. US-Kunden, die in der Klasse 5B sind, dürfen sich ebenfalls über fünf Prozent mehr freuen. Somit wird die Rückzahlung für viele tatsächlich zu einer ansehnlichen Summe. Es ist fast schon ein bisschen wie ein kleiner Gewinn im Lotto – nur dass man dafür eine Menge Geduld mitbringen musste.

Besondere Hinweise und Risiken

Die Rückzahlungen orientieren sich am Wert der Forderungen zum Zeitpunkt der Insolvenz im November 2022. Das bedeutet, dass die Gelder nicht in den ursprünglich gehaltenen Kryptowährungen ausgezahlt werden. Außerdem warnt FTX vor Phishing-Mails und gefälschten Portalen – ein klarer Hinweis darauf, dass die Unsicherheit in der Krypto-Welt nach wie vor hoch ist. Nutzer sollten also auf der Hut sein und ihre Krypto-Wallets nicht einfach so verbinden. Sicherheit geht vor!

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Parallel zur Rückzahlung an Gläubiger wird auch ein weiterer Fonds, der Preferred Shareholder Remission Fund Trust, aktiv. Hier fließen zusätzliche 18 Millionen Dollar an berechtigte Vorzugsaktionäre. Die bisherigen Zahlungen aus diesem Fonds summieren sich damit auf beeindruckende 95 Millionen Dollar. Das zeigt einmal mehr, dass FTX bemüht ist, die Sache so gut wie möglich zu regeln.

Die Kommunikation von FTX ist klar: Es wird weitere Stichtage und Auszahlungstermine geben, die zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Die Hoffnung auf eine vollständige Rückzahlung bleibt also am Leben – und das nicht nur für die Gläubiger, sondern auch für alle, die auf eine Stabilität im Krypto-Markt hoffen. In einer Zeit, in der alles so volatil scheint, ist das doch ein kleiner Lichtblick in der Dunkelheit.