Struff schlägt Hurkacz und erreicht historisches Viertelfinale in Wimbledon
Ein aufregendes Kapitel in der Karriere von Jan-Lennard Struff hat sich in Wimbledon aufgetan! Der 33-jährige Deutsche hat sich tatsächlich ins Viertelfinale gekämpft – und das zum ersten Mal in seiner Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier. Ein Meilenstein, auf den er lange hingearbeitet hat. Der Weg dorthin war nicht einfach, aber mit einem dramatischen Achtelfinalspiel gegen Hubert Hurkacz hat Struff die Fans und sich selbst überrascht.
In einem echten Krimi auf dem Rasen von Wimbledon hat Struff gegen Hurkacz gewonnen, nachdem dieser aufgeben musste. Der Spielstand beim Abbruch war 3:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:2), 7:5, 4:2. Zuvor lag Struff bereits 0:2 in Sätzen zurück und musste sich dann zurückkämpfen. Der polnische Spieler Hurkacz, der sich während des Spiels mehrfach behandeln lassen musste und über Rückenprobleme klagte, konnte schließlich nicht mehr weitermachen. Das ist schon bitter, aber Struff hat seine Chance genutzt!
Ein Historischer Moment
Was für ein aufregender Moment für Struff: Mit diesem Sieg wird er der älteste Tennisprofi der Open Era, der zum ersten Mal ein Grand-Slam-Viertelfinale erreicht. Ein besonderes Highlight in seiner langen Karriere, die 2012 mit seinem ersten ATP-Spiel in Stuttgart begann. Heute steht er auf Rang 74 der Weltrangliste, nach einer Zeit, in der er oft früh aus Turnieren ausschied. Sein letzter Titelgewinn war 2024 bei den BMW Open in München. Ein Auf und Ab, das jeder Sportler kennt.
Gegen den nächsten Gegner, den Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner, wird es jedoch eine ganz andere Herausforderung. Bislang hat Struff in drei Begegnungen gegen Sinner immer verloren. Doch gerade solche Herausforderungen machen den Sport doch so spannend! Struff selbst hat sich positiv über seinen Gegner Hurkacz geäußert und wünscht ihm eine schnelle Genesung. Er beschreibt das Erlebnis als „einfach geil“ – und das kann man gut nachvollziehen.
Worte der Unterstützung
Sein Kollege Alexander Zverev, der selbst am Montagabend gegen Jiri Lehecka im Achtelfinale spielt, hat Struff als „Teddybären“ bezeichnet und ihm für seinen Erfolg gratuliert. Das zeigt, wie wichtig der Teamgeist im Tennis ist. Die Spieler sind Konkurrenten, aber auch Kollegen, die sich gegenseitig unterstützen. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum Struff jetzt so beflügelt ist.
Es bleibt spannend! Struff plant, den Abend nach seinem Sieg mit Fußball und gutem Essen zu verbringen – wohl auch, um den ganzen Adrenalinrausch abzubauen. Nach all der Anspannung hat er sich eine kleine Auszeit verdient, bevor es gegen Sinner weitergeht. In jedem Fall hat Struff mit diesem Auftritt in Wimbledon ein Zeichen gesetzt und zeigt, dass man niemals aufgeben sollte. Jeder Punkt zählt – und jeder Sieg ist ein Schritt näher an die Spitze!
