Füchse Berlin: Wenn Handballprofis zu Immobilieninvestoren werden
Heute ist der 21.07.2026 und die Füchse Berlin zeigen sich nicht nur auf dem Handballfeld von ihrer besten Seite. Der Trainingsauftakt für die neue Handball-Saison ist in vollem Gange, und während die Spieler sich auf die kommende Saison vorbereiten, geht es für Geschäftsführer Bob Hanning auch um eine ganz andere Art des Gewinnens – abseits des Spielfelds. Hier wird nicht nur mit Bällen, sondern auch mit Immobilien jongliert. Wer hätte gedacht, dass Handballprofis auch Immobilienprofis werden können?
Ein spannendes Projekt nimmt Gestalt an: Das „Füchse Berlin Haus“ entsteht in Zusammenarbeit mit der Baumanagement-Firma Berlin Immo Invest. Was genau bedeutet das? Nun, es handelt sich um 14 Wohnungen, die von den Füchse-Profis als Geldanlage gekauft werden sollen. Eine clevere Idee, die vor zehn Jahren mit Hanning besprochen wurde und jetzt nach einer langen Planungsphase das Licht der Welt erblickt. Der Baubeginn fiel auf den Herbst 2025, und kürzlich fand das Rohbaufest statt – auch wenn das Richtfest ausfiel. Aber, hey, das ist ja nur ein kleiner Schönheitsfehler!
Ein Blick hinter die Kulissen
Teilnehmer des Rohbaufestes waren unter anderem Nils Lichtlein, Matthes Langhoff, Frederik Simak, Paul Drux und natürlich Bob Hanning selbst. Die Spieler planen, die Wohnungen zu vermieten, anstatt selbst darin zu wohnen. Ein kluger Schachzug, der zeigt, dass die Profis nicht nur auf dem Spielfeld strategisch denken. Es sind nicht nur aktuelle Spieler, die sich an diesem Projekt beteiligen; auch Ex-Füchse wie Moritz Sauter, Torben Matzken, Maxim Orlov und Florian Billepp haben investiert. Die Wohnungen sind zwischen 40 und 65 Quadratmetern groß und kosten ab 250.000 Euro – da kann man schon mal ins Staunen geraten.
Die Ausstattung klingt wie ein Traum: Balkon, Terrasse oder Garten, Fahrstuhl, Wärmepumpe, Fußbodenheizung und sogar eine Solaranlage! Nachhaltigkeit wird hier ganz großgeschrieben. Es ist also nicht nur ein Gewinn für die Spieler, sondern auch für die Umwelt. Bob Hanning hat sich zum Ziel gesetzt, gerade ehemaligen U21-Weltmeistern beim Vermögensaufbau unter die Arme zu greifen. Ein echter Mentor, der nicht nur die sportlichen, sondern auch die finanziellen Fähigkeiten seiner Schützlinge fördert.
Wissenschaft trifft Sportpraxis
Und während die Füchse Berlin ihre Immobilienprojekte vorantreiben, wird im Hintergrund auch an der Weiterentwicklung des Handballs gearbeitet. Der Deutsche Handballbund (DHB) sucht nach wissenschaftlicher Unterstützung, um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Sportart gerecht zu werden. Das Ziel? Eine Vernetzung von Sportpraxis und Wissenschaft, um wichtige Fragen zu beantworten und strategische Ziele effizient zu erreichen. Mit einem klaren Forschungsprofil will der DHB seinen Bedarf proaktiv kommunizieren und der Wissenschaft die Möglichkeit geben, zielgerichtete Lösungen zu entwickeln.
Das klingt alles sehr vielversprechend – nicht nur für die Spieler und Trainer, sondern für die gesamte Handballgemeinschaft. Denn ein besserer Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Sportpraxis könnte die Zukunft des Handballs nachhaltig prägen. Die regelmäßigen Aktualisierungen des Forschungsprofils sorgen zudem dafür, dass der DHB immer auf dem neuesten Stand bleibt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen auf die sportliche Leistung und die wirtschaftlichen Perspektiven der Handballprofis auswirken werden.
