In der Stadt Mettmann steht ein spannendes Projekt auf der Agenda: Die Workshop-Reihe „Energ(et)isch anpacken“ richtet sich gezielt an Frauen, die ihr Zuhause energetisch sanieren oder modernisieren möchten. Diese Initiative bietet nicht nur eine hervorragende Gelegenheit zur Wissensvermittlung, sondern auch zum Austausch unter Gleichgesinnten. Geleitet von zwei erfahrenen Energieberaterinnen der Verbraucherzentrale NRW, finden die Workshops in einer offenen und unterstützenden Atmosphäre statt.

Die Teilnehmerinnen können sich auf drei thematische Schwerpunkte freuen. Der erste Workshop am 6. Mai 2026 in Hilden thematisiert die Bestandsaufnahme des energetischen Zustands des Hauses. Der zweite Workshop am 9. Juni 2026 in Erkrath legt den Fokus auf die Gebäudehülle, einschließlich Dämmung, Fenster und Dach. Im dritten Workshop, der am 16. Juni 2026 in Haan stattfindet, werden erneuerbare Heizsysteme und der Ersatz fossiler Heizungen behandelt. Interessierte Frauen sollten sich beeilen, da die Teilnahme kostenlos ist und nur maximal 15 Teilnehmerinnen pro Workshop zugelassen werden. Anmeldungen sind über die Homepage der Verbraucherzentrale NRW möglich.

Fördermöglichkeiten für eine grüne Zukunft

Damit die energetische Sanierung nicht nur theoretisch bleibt, unterstützt die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) die Sanierung von Gebäuden zur Einsparung von Energiekosten und zum Klimaschutz. Die Fortführung dieses Programms über den Jahreswechsel 2023/2024 ist gesichert, und bereits Anfang 2025 wird es weitergeführt. Dabei können Hauseigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Unternehmen sowie gemeinnützige Organisationen und Kommunen Anträge für verschiedene Maßnahmen stellen.

Die BEG umfasst mehrere Teilprogramme, darunter die BEG WG für Wohngebäude und die BEG EM für Einzelmaßnahmen. Wichtige Informationen zur Antragstellung sind im BAFA-Portal verfügbar. Ab dem 1. Januar 2024 ändert sich das Verfahrenskennzeichen für BEG EM von „BEGEM“ auf „BEGPT“. Ein besonderer Zusatzantrag für einkommensschwache Haushalte wurde ebenfalls eingeführt, wodurch die Unterstützung für besonders bedürftige Gruppen ausgeweitet wird.

Frauen in der Energiewende

Die Beteiligung von Frauen an der Energiewende ist ein bedeutendes Thema, das nicht ignoriert werden kann. Um einen geschlechtergerechten Klimaschutz zu gewährleisten, ist es entscheidend, dass Frauen aktiv an Entscheidungen in allen Bereichen beteiligt sind. Trotz ihrer Fähigkeit, klimafreundlichere Entscheidungen zu treffen, sind Frauen in der Energiewirtschaft und -politik stark unterrepräsentiert. Laut dem Deutschen Frauenrat hielten Frauen 2015 nur 20 Prozent des Investitionsvolumens in Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften und waren mit 31 Prozent in der Mitgliedschaft vertreten.

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Um die nachhaltige Energiewende voranzutreiben, ist es unerlässlich, lokale und regionale Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften zu fördern. Die Ampelkoalition plant, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und die Rahmenbedingungen für Bürger*innenenergie zu verbessern. Dies könnte nicht nur den CO2-Ausstoß in Deutschland um bis zu 35 Prozent reduzieren, sondern auch die Rolle von Frauen in diesem wichtigen Sektor stärken.

Die Workshops „Energ(et)isch anpacken“ sind somit nicht nur eine Möglichkeit zur praktischen Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen, sondern auch ein Schritt in Richtung einer gleichberechtigten Beteiligung von Frauen in der Energiewende. Weitere Informationen zu Förderprogrammen finden Sie auf der BAFA-Website sowie auf der Seite des Deutschen Frauenrats.