SpaceX unter Druck: Jeremy Grantham warnt vor Immobilien-Crash und KI-Dilemma
Heute ist der 15.07.2026 und die Finanzwelt schaut gespannt auf die Entwicklungen rund um SpaceX. Jeremy Grantham, der Starinvestor und Mitgründer von GMO, hat ein klares Wort zur Bewertung der SpaceX-Aktie gefunden. Er sieht die aktuelle Bewertung von satten 1,85 Billionen US-Dollar als massiv überzogen an. Das ist mal eine Ansage! Grantham prognostiziert sogar mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent einen kommenden Crash der Aktie. Er bezeichnet den Börsengang von SpaceX, der am 12. Juni stattfand, als das „verrückteste IPO in der Geschichte der Menschheit“. Wenn man das so hört, fragt man sich, ob da nicht etwas im Argen liegt.
Seine Kritik ist nicht ohne Grund. SpaceX steckt tief in den roten Zahlen – ein Nettoverlust von 4,94 Milliarden US-Dollar im letzten Geschäftsjahr spricht Bände. Grantham bemängelt zudem, dass das KI-Angebot von SpaceX im Vergleich zu Wettbewerbern wie Anthropic und OpenAI als „drittklassig“ gilt. Und das ist natürlich ein großes Problem, denn die hohen Erwartungen an die KI-Entwicklung sind der Treibstoff für die Bewertung. Sollte SpaceX diese Erwartungen nicht erfüllen, sieht Grantham zwei Szenarien: entweder eine massive Korrektur der Aktie oder die Erfüllung dieser Erwartungen, was tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen mit sich bringen würde. Das klingt fast wie aus einem Science-Fiction-Film, oder?
Der Blick auf die Analysten
Die Analysten geben sich da etwas optimistischer. Sie haben ein durchschnittliches Kursziel von 245,32 US-Dollar für die SpaceX-Aktie festgelegt, was ein Aufwärtspotenzial von 80,3 Prozent bedeutet. Die Kursziele liegen zwischen 115 und 800 US-Dollar, wobei die meisten im Bereich von 200 bis 250 US-Dollar angesiedelt sind. Man fragt sich, ob die Analysten damit tatsächlich einen Blick in die Kristallkugel werfen oder ob sie einfach mit dem Hype mitziehen. Und das ist nicht die einzige Frage, die sich dazu stellt.
Grantham erkennt zwar die unternehmerischen Fähigkeiten von Elon Musk an, warnt allerdings davor, dass nicht alle Unternehmen mit ähnlichen Strategien erfolgreich sind. Er appelliert an die Gesellschaft, dass wir hoffen sollten, der Hype um SpaceX möge nicht der Realität entsprechen, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden. Das klingt fast so, als würde er uns einen kleinen Reality-Check verpassen wollen.
Ein Blick auf die Branche
<pDoch nicht nur SpaceX steht im Mittelpunkt. Die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland feiert Erfolge. Laut dem BDLI, dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, erzielte die Branche im Jahr 2025 einen Gesamtumsatz von 62 Milliarden Euro – ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die zivile Luftfahrt allein brachte es auf 45 Milliarden Euro, während die militärische Luftfahrt sogar um 35 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro zulegte. Die Raumfahrt verzeichnete ebenfalls einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro, mit einem Wachstum von 17 Prozent.
Die Herausforderungen sind jedoch nicht zu vernachlässigen. Fragile Lieferketten, steigender internationaler Wettbewerbsdruck und ein hoher Bedarf an Fachkräften machen den Unternehmen das Leben schwer. Gleichzeitig fließen 4 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, was zeigt, dass die Branche bereit ist, in die Zukunft zu investieren. Die Exportquote liegt bei stolzen 66 Prozent, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit unterstreicht. Wer hätte gedacht, dass die Luft- und Raumfahrt so boomt?
Die ILA Berlin 2026, die internationale Luft- und Raumfahrtmesse, steht ebenfalls vor der Tür. Vom 10. bis 14. Juni 2026 wird Berlin im Zeichen der Luft- und Raumfahrt stehen. Wer also Lust hat, sich einen Eindruck von dieser dynamischen Branche zu verschaffen, der sollte sich das nicht entgehen lassen!
<pInsgesamt gibt es also viel zu beobachten. SpaceX und Jeremy Grantham sind dabei nur zwei Puzzlestücke in einem viel größeren Bild. Die Entwicklungen werden spannend bleiben, und wir dürfen gespannt sein, wie sich der Markt weiterentwickelt.
