Am Standort Norderstedt von Johnson & Johnson wird kräftig in die Zukunft investiert: Über 90 Millionen Euro fließen in die Modernisierung der Produktionsanlagen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Kapazitäten für Wundverschluss- und Wundheilungstechnologien, einschließlich chirurgischer Nähte, erheblich zu erweitern. Mit dieser Investition will das Unternehmen nicht nur die Fertigungskapazitäten durch Spitzentechnologie und fortschrittliche Verfahren beschleunigen, sondern auch die Widerstandsfähigkeit der globalen Lieferketten stärken.

Christian Dohrn, Werksleiter in Norderstedt, hebt das langfristige Engagement von Johnson & Johnson für den Großraum Hamburg hervor und verweist stolz auf die 70-jährige Tradition des Unternehmens in Deutschland. Als einer der größten Arbeitgeber in der Region investiert Johnson & Johnson nicht nur in technische Neuerungen, sondern auch in die Fähigkeiten und das Wohlbefinden seiner Mitarbeitenden.

Technologische Fortschritte und Effizienzsteigerung

Die geplanten Investitionen beinhalten auch die Einführung neuer Technologien und Softwarelösungen, die die Effizienz der Fertigung sowie die Qualitätssicherung entscheidend verbessern sollen. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms wird zudem sichergestellt, dass die neuen Anlagen die neuesten Cybersicherheits- und Regulierungsanforderungen erfüllen, einschließlich des NIS-2-Umsetzungsgesetzes. Dies ist besonders wichtig, um im dynamischen und anspruchsvollen Umfeld der Medizintechnik weiterhin erfolgreich zu agieren.

Johnson & Johnson MedTech bietet eine breite Palette an Lösungen, die von Wundverschluss über adjunktive Hämostase bis hin zu chirurgischen Instrumenten, Robotik und digitalen Lösungen reichen. So wird der Standort Norderstedt nicht nur auf den neuesten Stand der Technik gebracht, sondern auch zukunftssicher gemacht.

Ein Blick auf die Medizintechnikbranche in Deutschland

Die Medizintechnikbranche in Deutschland zeichnet sich durch Innovationskraft und ein starkes Wachstum aus. Mit einem jährlichen Umsatz von etwa 30 Milliarden Euro investieren Unternehmen rund 9 Prozent dieses Umsatzes in Forschung und Entwicklung neuer Medizinprodukte. Die Exportquote der deutschen Medizintechnik liegt beeindruckend bei etwa 65 Prozent, was die Wettbewerbsfähigkeit der Branche unterstreicht. Produkte, die jünger als drei Jahre sind, machen etwa ein Drittel des Umsatzes aus, was die Dynamik und Innovationsfreude der Unternehmen verdeutlicht.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Rund 90 Prozent der Firmen in der Branche sind Mittelstand, und etwa 1.300 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beschäftigen rund 140.000 Mitarbeiter. Diese Firmen stehen jedoch vor Herausforderungen, nicht zuletzt durch sich wandelnde Gesundheitssysteme und steigende regulatorische Anforderungen. Um die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gezielt KMU mit der Maßnahme „KMU-innovativ: Medizintechnik“.

Insgesamt ist die Medizintechnikbranche ein Schlüsselbereich der deutschen Wirtschaft, der nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheitswesen bietet. Johnson & Johnsons Investitionen in Norderstedt sind ein starkes Zeichen für das Vertrauen in diesen Sektor und die Zukunft des Standortes.

Für weitere Informationen zur Medizintechnikbranche in Deutschland besuchen Sie bitte die Website des BMFTR.