Heute ist der 30.06.2026 und wir werfen einen Blick auf den Postbank Wohnatlas 2026, der eine spannende Analyse von 400 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland präsentiert. Die Ergebnisse sind mehr als aufschlussreich: In 51 Regionen zeigen sich sehr gute Bedingungen für den Kauf von Wohneigentum. Das sind gleich 11 mehr als noch in der Untersuchung von 2024! Hier muss man sich schon die Frage stellen: Ist Mieten wirklich noch die bessere Option?

Die Grundlage dieser Einstufung ist eine umfassende Untersuchung des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). Zwei Hauptkriterien spielen dabei eine entscheidende Rolle: Zum einen muss die erwartete reale Preissteigerung mindestens 0,6 Prozent pro Jahr bis 2035 betragen, und zum anderen darf der Kaufpreis nicht das 25-fache der Jahresnettokaltmiete überschreiten. Dieses Jahr zeigen die bundesweiten Kaufpreise einen Anstieg von etwa 0,6 Prozent, während die Nettokaltmieten um 2,2 Prozent gestiegen sind. Ein klarer Hinweis darauf, dass der Kauf in vielen Regionen finanziell attraktiver ist als das Mieten. Tatsächlich ist in 284 von 400 Regionen der Kauf einer Wohnung die bessere Wahl!

Kauf oder Miete? Die Zahlen sprechen eine klare Sprache

Ein bemerkenswerter Trend ist der Rückgang des bundesweiten Vervielfältigers, der auf 24,4 gefallen ist (im Vorjahr lag er bei 24,8). In den sieben größten deutschen Metropolen, den sogenannten Big 7, hat sich der Vervielfältiger sogar um 0,6 Punkte verringert. Das macht die Situation für potenzielle Käufer noch verlockender. Wer sich für einen Kauf interessiert, könnte im Wartburgkreis mit einem Vervielfältiger von 17,5 und einer erwarteten Preissteigerung von 0,9 Prozent pro Jahr einen echten Schnapper machen. Hier könnte man fast schon ins Schwärmen geraten!

Aber auch andere Regionen sind auf der Überholspur. Neumünster, Wuppertal, Ludwigshafen, Bremen, Stade und Göppingen haben alle Vervielfältiger von unter 23 und zeigen einen positiven Preistrend. Besonders hervorzuheben ist der Landkreis Dahme-Spreewald, wo die Preise jährlich um 1,4 Prozent steigen – eine wahre Goldgrube für Investoren! Nicht weit dahinter sind die Nachbarregionen Barnim mit 1,5 Prozent und Oberhavel mit 1,3 Prozent Preissteigerung. Da könnte man fast meinen, die Menschen haben das richtige Gespür für die besten Standorte.

Die Big 7 und ihre Umgebung

Eine spannende Erkenntnis: 23 der 51 Top-Regionen grenzen direkt an eine der Big-7-Städte. Das zeigt, dass die Nachfrage nach Wohneigentum in diesen Gebieten stark bleibt. In Landkreisen wie Segeberg, Stormarn und Pinneberg sind die Preissteigerungen zwischen 1,2 und 1,3 Prozent zu beobachten, und das bei Vervielfältigern unter 25. Wer hier investiert, könnte also nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch eine solide Wertanlage bekommen.

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In einer zweiten Spitzengruppe finden wir Gebiete mit Vervielfältigern zwischen 23 und 25 sowie mindestens 1,0 Prozent Preissteigerung pro Jahr. Beispiele hierfür sind der Rhein-Erft-Kreis, Groß-Gerau und Offenbach. Hier könnte es sich lohnen, genauer hinzuschauen und vielleicht auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu denken.