Die Welt der Technologie dreht sich schneller als je zuvor, und in Kasachstan gibt es gerade einen echten Aufbruch. Kaspi.kz, ein Unternehmen, das sich auf Zahlungen, Marktplätze und Fintech-Dienstleistungen spezialisiert hat, hat seinen neuen KI-Assistenten „Kasper“ vorgestellt. Die offizielle Präsentation fand am 1. Juli in Almaty statt, und die Erwartungen sind hoch. Kasper soll nicht nur Anfragen in kasachischer und russischer Sprache verarbeiten, sondern auch auf Text- und Spracheingaben reagieren. Das klingt fast wie Science-Fiction, oder? Aber es ist Realität, und es könnte das Einkaufserlebnis von über 25 Millionen Nutzern revolutionieren.

Der Marktplatz von Kaspi Shop ist beeindruckend. Mit über 20 Millionen Produkten von rund 106.000 aktiven Händlern hat sich die Plattform als eine der führenden in Zentralasien etabliert. Die Idee hinter Kasper ist klar: Er soll Nutzern helfen, technische Details zu vergleichen und komplexe Produkteigenschaften verständlich zu erklären. Das ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Verbraucher zunehmend Informationen benötigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Expansion des KI-Assistenten, die im Juli in Almaty begann, wird bald das ganze Land erreichen. Und das ist noch nicht alles – die Integration in ein türkisches Partnernetzwerk mit 900.000 Partnern steht ebenfalls auf dem Plan.

Finanzielle Perspektiven

Wenn wir schon über Zahlen sprechen, dann schauen wir mal auf den Aktienkurs von Kaspi.kz. Der hat sich seit Jahresbeginn um rund 19 Prozent erhöht und liegt aktuell bei 78,80 Euro – das ist über dem 200-Tage-Durchschnitt von 67,72 Euro. Laut Experten von Zacks Research wird die Aktie sogar als „Strong Buy“ eingestuft. Das ist schon mal ein guter Grund, um genauer hinzuschauen. Der Abstand zum Rekordhoch von 83,40 Euro beträgt nur etwa sechs Prozent. Das klingt nach einer spannenden Investitionsmöglichkeit!

Kaspi.kz ist in drei Hauptsegmente unterteilt: die Payments Platform, die Marketplace Platform und die Fintech Platform. Die Payments Platform sorgt für die Verbindung zwischen Verbrauchern und Händlern und bietet eine breite Palette an Technologien für bargeldlose Zahlungen und Geldüberweisungen. Mit Produkten wie der Kaspi.kz Super App oder dem Kaspi QR Scan to Pay hat das Unternehmen einen echten Schritt in die digitale Zukunft gemacht.

Im Marketplace können Händler und Verbraucher direkt interagieren, was nicht nur den Umsatz der Händler steigert, sondern auch den Käufern eine einfache Möglichkeit bietet, Produkte und Dienstleistungen zu erwerben. Und die Fintech Platform ermöglicht es den Nutzern, ihre persönlichen Finanzen online zu verwalten, was in der heutigen Zeit immer wichtiger wird.

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Ein Blick auf die IT-Industrie in Kasachstan

Die kasachische IT-Industrie boomt! 2023 setzte sie etwa 2,4 Milliarden US-Dollar um, ein Wachstum von 41,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Digitalisierung in Bereichen wie Gesundheit, Bildung und Finanzen sorgt für eine steigende Nachfrage nach IT-Produkten. Es ist faszinierend zu beobachten, wie Kasachstan sich zu einem wichtigen Player in der IT-Branche entwickelt. Almaty und Astana liefern zusammen 90 Prozent der Wertschöpfung in diesem Sektor. Und während die Exporte von IT-Dienstleistungen zwischen 2020 und 2023 auf über 500 Millionen US-Dollar verzehnfacht wurden, verfolgt die kasachische Regierung ehrgeizige Ziele: Bis 2026 sollen die Exporte auf eine Milliarde US-Dollar steigen, und bis 2030 sogar auf fünf Milliarden US-Dollar.

Das Programm „Tech Orda“ fördert IT-Fortbildungen, um bis 2025 100.000 neue IT-Fachkräfte auszubilden. Und die Investitionen in Infrastruktur, wie das neue Datenverarbeitungszentrum von Freedom Telecom, zeigen, dass Kasachstan bereit ist, in die digitale Zukunft zu investieren. Mit einem durchschnittlichen Nominallohn von 1.289,1 US-Dollar in der IT-Branche ist die Perspektive für Fachkräfte hier ebenfalls vielversprechend.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich Kaspi.kz und die gesamte IT-Landschaft in Kasachstan weiterentwickeln. Die Fortschritte und Innovationen, die wir hier erleben, könnten nicht nur die Wirtschaft des Landes stärken, sondern auch die Art und Weise, wie wir in der Zukunft Geschäfte machen, grundlegend verändern.