Kampf der KI-Giganten: Alphabet unter Druck durch Talentabwanderung und Robotaxi-Rückruf
Heute ist der 19.06.2026, und in der Welt der Technologie gibt es mal wieder einige spannende Entwicklungen, die uns aufhorchen lassen. Alphabet, das Mutterunternehmen von Google, hat gerade einen bitteren Verlust erlitten. Noam Shazeer, ein ganz großer Name in der KI-Welt und Mitautor des legendären „Transformer“-Papers von 2017, wechselt zu OpenAI. Man kann sagen, Shazeer ist einer der Väter der modernen KI-Architektur. Das ist ein echter Schlag ins Kontor für Alphabet! Nach einer Rückkehr im Jahr 2024, als das Unternehmen sein Startup Character.AI übernahm, hätte man vielleicht auf eine andere Entwicklung gehofft.
Ein weiteres Thema, das die Gemüter erhitzt, ist der Rückruf von 3.871 Fahrzeugen der Robotaxi-Tochter Waymo. Hier gibt es ernsthafte Probleme: Die fünfte Generation des Systems hat Schwierigkeiten bei der Erkennung von Baustellen auf Autobahnen. Einige Fahrzeuge haben sogar Absperrungen ignoriert oder fuhren durch Sicherheitskegel. Das ist kein Spaß! Und das ist bereits der zweite freiwillige Rückruf innerhalb von zwei Monaten. Vorübergehend wird die Nutzung auf Schnellstraßen eingeschränkt, bis ein Software-Update zur Verfügung steht. Laut Alphabet gab es allerdings bisher keine Unfälle oder Verletzungen. Ein kleiner Lichtblick in dieser Misere.
Aktuelle Zahlen und langfristige Perspektiven
Auf dem Aktienmarkt sieht es für Alphabet jedoch nicht allzu schlecht aus. Die Aktie notiert aktuell bei 319,60 Euro, mit einem Tagesverlust von rund 0,6 Prozent. Aber wenn man sich die langfristige Tendenz anschaut, sieht die Lage viel positiver aus: Eine Kurssteigerung von fast 19 Prozent seit Jahresbeginn und über 113 Prozent in den letzten zwölf Monaten sprechen Bände. Großanleger zeigen sich loyal, und das starke Cloud-Geschäft gibt dem Konzern Rückenwind.
Um in der Technologiebranche nicht ins Hintertreffen zu geraten, investiert Alphabet kräftig in neue Rechenzentren. Diese Investitionen sind entscheidend, um die technische Basis für zukünftige Dienste zu sichern. Der Fokus liegt jetzt auf der schnellen Lösung der Softwarefehler bei Waymo und der Stabilisierung des KI-Kernteams. Man kann nur hoffen, dass das alles schnell vonstattengeht, denn der Wettbewerb schläft nicht.
