Heute ist der 29.06.2026. Der Goldpreis hat in den letzten Tagen einige Turbulenzen erlebt und schloss bei 4.104 Dollar je Unze. Das ist etwa 27 % unter dem Allzeithoch, das wir im Januar gesehen haben. Man könnte sagen, der Markt fühlt sich etwas überverkauft an, wenn man den RSI von 37 betrachtet. In der kommenden Woche stehen uns einige wichtige US-Daten ins Haus, die die Richtung des Goldpreises entscheidend beeinflussen könnten. Non-Farm Payrolls, PMI-Daten, JOLTS-Stellenangebote und der ISM-Fertigungsindex sind nur einige der Berichte, die das Augenmerk auf sich ziehen. Oh, und nicht zu vergessen die Arbeitslosenquote – die ist auch dabei!

Die Handelswoche ist aufgrund des Unabhängigkeitstags in den USA verkürzt, was die Situation noch spannender macht. Sollten die Jobszahlen stark ausfallen, könnte das die Anleiherenditen nach oben treiben und somit Druck auf Gold ausüben. Andererseits könnten schwache Zahlen dem EdelmetallStütze geben. Aber was ist das schon? Ein ständiges Auf und Ab, wie im richtigen Leben. Die Märkte rechnen mit drei Zinserhöhungen der Fed in diesem Jahr. Die Wahrscheinlichkeit für die erste Anhebung im September liegt bei 62 %. Wenn ich so darüber nachdenke, könnte das auch die Gemüter erheitern oder beunruhigen – je nachdem, auf welcher Seite man steht.

Marktsituation und geopolitische Einflüsse

Der Offenmarktausschuss der Fed hat bereits angedeutet, dass eine Zinserhöhung bis 2026 im Raum steht. Die PCE-Gesamtinflation ist im Mai auf 4,1 % gestiegen – das ist ein Zeichen, das man nicht ignorieren sollte. Goldman Sachs hat sein Kursziel für Gold bis Ende 2026 von 5.400 auf 4.900 Dollar je Unze gesenkt. Das ist ein ordentlicher Dämpfer, oder? Man fragt sich, wo das alles hinführen wird. Es gibt auch geopolitische Spannungen, die kurzfristig Druck auf den Goldpreis ausüben könnten. Das ist wie ein Schatten, der über uns schwebt und uns daran erinnert, dass die Welt nicht immer so rosig ist, wie sie scheint.

Die Nachfrage am COMEX-Terminmarkt zeigt jedoch einen positiven Trend. Mit 40.841 Delivery Notices und 127 Tonnen Gold, die physisch abgerufen wurden, scheint das Interesse an Gold nicht nachzulassen. Das Open Interest ist um 5,5 % auf 363.192 Kontrakte gestiegen. Es ist also nicht alles düster! Außerdem haben 89 % der Zentralbanken steigende Goldreserven im Blick, und 45 % planen, ihren Bestand aufzustocken. Die weltweiten Zentralbankbestände sind auf einem 50-Jahres-Hoch von über 36.000 Tonnen. Da könnte man fast meinen, die Zeit für Gold ist gekommen!

Technische Analyse und Ausblick

Technisch betrachtet ist die 200-Tage-Linie gebrochen. Jetzt schauen alle auf die 4.000-Dollar-Marke als nächste Unterstützung. Das ist jetzt die große Frage: Hält sie? Oder sehen wir bald noch tiefere Stürze? Ab dem 1. Juli werden Gold- und Silbermünzen in Florida als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt – das könnte dem Markt frischen Wind einhauchen. Die kommenden Tage, insbesondere der Donnerstag, könnten entscheidend für den Goldpreis werden. Schwache Jobszahlen könnten Gold stabilisieren, während starke Zahlen uns vielleicht wieder in ein talwärts gerichtetes Fahrwasser bringen.

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Die Unsicherheiten sind groß, und die Märkte sind nervös. Es bleibt spannend, wie sich die Situation entwickeln wird. Die kommenden Berichte und die Reaktion der Fed könnten für den Goldpreis das Zünglein an der Waage sein. Eines ist klar: Während die einen auf Gold setzen, sehen andere die Risiken und halten sich lieber zurück. So gestaltet sich das Spiel an der Börse – nichts ist sicher, aber das macht es auch so reizvoll.