Die Halbleiterindustrie in Europa steht an einem entscheidenden Wendepunkt und das mit großem Tempo. Am Donnerstag wird die neue Chipfabrik von Infineon in Dresden, die Smart Power Fab, eröffnet. Ein echter Meilenstein für die Region und die gesamte Branche! Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) ist schon ganz aufgeregt und fordert schnellere Genehmigungsverfahren für Investitionen in der Halbleiterindustrie. Lange EU-Verfahren sind nicht mehr zeitgemäß, wenn man wettbewerbsfähig bleiben will. Schließlich ist der Standort Dresden mit einem Investitionsvolumen von rund fünf Milliarden Euro nicht nur eine riesige Sache für Infineon, sondern auch für die gesamte europäische Chip-Landschaft.

Mit der Eröffnung der Smart Power Fab wird die Produktionskapazität am Standort verdoppelt. Und nicht zu vergessen: Rund 1.000 neue Arbeitsplätze werden geschaffen! Panter bezeichnet diese Fabrik als einen bedeutenden Schritt im Rahmen des European Chips Act. Damit wird auch die Versorgungssicherheit in Europa gestärkt – ein echtes Plus in Zeiten, in denen das Thema technologische Souveränität immer wichtiger wird. Infineon beschreibt die Smart Power Fab als die modernste und flexibelste Halbleiterfabrik weltweit. Sie wird Chips für Stromsteuerung und integrierte Schaltungen herstellen und testen können. Die Vorfreude könnte nicht größer sein!

Förderung und Investitionen

Natürlich geht es dabei nicht nur um den Bau selbst. Die Europäische Kommission hat bereits eine Förderung für die Smart Power Fab genehmigt, und das im Rahmen des European Chips Acts. Eine offizielle Zusage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) steht zwar noch aus, wird aber in den nächsten Monaten erwartet. Insgesamt beläuft sich die Förderung für Dresden auf etwa eine Milliarde Euro – da kann man schon mal ins Staunen geraten!

Die Bauarbeiten haben im März 2023 begonnen und schreiten erfreulicherweise zügig voran. Ein wirklich beeindruckendes Projekt, das bis 2026 abgeschlossen sein soll. Infineon investiert nicht nur in Dresden, sondern auch im Rahmen des Innovationsprogramms IPCEI ME/CT stolze 2,3 Milliarden Euro in verschiedene Innovationsprojekte in Deutschland und Österreich. Da wird richtig Geld in die Hand genommen, um Leistungselektronik, Analog/Mixed-Signal-Technologien, Sensorik und Hochfrequenz-Anwendungen voranzutreiben.

Die Rolle der Mikroelektronik-Strategie

Die Bundesregierung hat eine Mikroelektronik-Strategie auf den Weg gebracht, um die Branche gezielt und konsistent zu unterstützen. Teil dieser Strategie ist die „Hightech Agenda Deutschland“, die den European Chips Act nutzt, um abgestimmte Maßnahmen innerhalb der EU zu fördern. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bereits betont, wie wichtig die Förderung von Schlüsseltechnologien ist. Mikroelektronik ist das Fundament für zahlreiche Bereiche, von Smartphones über Autos bis hin zur Medizintechnik. Innovative Chips sind, ganz ehrlich, entscheidend für die Technologien der Zukunft!

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Versorgungsengpässe, die sogenannten „Chipkrisen“, haben in der Vergangenheit schon einige Industrien zum Stillstand gebracht. Deutschland hat dabei eine besondere Rolle eingenommen und ist der größte Mikroelektronikstandort in der EU mit etwa 30 Prozent der europäischen Waferkapazitäten. Die Wafer, die die Grundlage für die Herstellung von Mikrochips bilden, sind aus Silizium und für die gesamte Branche unverzichtbar.

Die Strategie der Bundesregierung umfasst drei Schwerpunkte: Forschung, Fachkräfte sichern und Fertigung ausbauen. Damit soll nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, sondern auch die Resilienz der Lieferketten erhöht werden. Ein ambitioniertes, aber notwendiges Vorhaben, um den Standort Deutschland für Investitionen attraktiv zu halten und die technologische Souveränität zu fördern.