Core Critical Metals hat kürzlich einen bedeutenden Schritt in Richtung Wachstum unternommen. Mit einem langfristigen Abnahmevertrag für das Tanbreez-Projekt in Grönland hat das Unternehmen seine Position im Markt für Seltene Erden gestärkt. Der Vertrag mit REalloys ist bindend und hat eine Laufzeit von beeindruckenden 15 Jahren. Das bedeutet, dass REalloys sich verpflichtet, 15 Prozent der jährlichen Seltenerd-Konzentrate aus dem Projekt abzunehmen. Und das ist noch nicht alles – es gibt zwei optionale Verlängerungsoptionen von jeweils fünf Jahren. Man könnte sagen, das ist eine Win-Win-Situation!

Besonders im Fokus stehen dabei die Elemente Dysprosium und Terbium, die für die Produktion von Permanentmagneten unabdingbar sind. Diese sind nicht nur in der Elektronik, sondern auch in der nachhaltigen Energieerzeugung von großer Bedeutung. Freedom Broker hat das Kursziel für die Aktie von 15,00 auf 17,00 Dollar angehoben, was das Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens widerspiegelt. Bei einem letzten Schlusskurs von 11,27 Dollar und einer Marktkapitalisierung von rund 1,57 Milliarden Dollar zeigt die Aktie, dass sie in den letzten zwölf Monaten um beeindruckende 614 Prozent zugelegt hat.

Das Potenzial des Tanbreez-Projekts

Das Tanbreez-Vorkommen selbst enthält schätzungsweise 45 Millionen Tonnen Ressourcen, mit einem Gesamtseltenerdoxid-Gehalt von 0,4 Prozent. Ein Viertel dieser Ressourcen entfallen auf schwere Seltene Erden. Die Produktion soll Ende 2028 oder Anfang 2029 beginnen – zunächst mit rund 85.000 Tonnen pro Jahr, langfristig sind sogar 425.000 Tonnen pro Jahr geplant. Mit dem neuen Vertrag hat Core Critical Metals Abnahmegarantien für rund 75 Prozent der geplanten Ausbringung gesichert. Das ist eine klare Ansage an den Markt!

Zudem hat das Unternehmen ein Registrierungsformular (Form F-3) bei der US-Börsenaufsicht eingereicht, um die Weiterveräußerung von etwa 20,65 Millionen Aktien durch Altaktionäre zu ermöglichen. Diese Aktien stammen aus der PIPE-Finanzierung vom April, der Tanbreez-Akquisition über Rimbal und der 60° North-Vereinbarung. Gut zu wissen: Aus dieser Registrierung fließt kein Geld an das Unternehmen selbst – sie dient ausschließlich den verkaufenden Aktionären. Bis Mitte Mai waren knapp 147 Millionen Aktien ausstehend, was die Marktaktivität weiter anheizt.

Ein Blick auf den Markt für Seltene Erden

Der globale Markt für Seltene Erden Metalle wird 2024 auf 18,2 Milliarden USD geschätzt und soll bis 2025 auf 19 Milliarden USD anwachsen. Die Prognosen bis 2034 sprechen sogar von einer Marktgröße von 36,7 Milliarden USD, was einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 7,6 Prozent entspricht. Der Treiber dieses Wachstums? Die steigende Nachfrage nach High-Tech-Produkten und Technologien. Anwendungen findet man in der Elektronik, in erneuerbaren Energiesystemen und sogar in Verteidigungstechnologien.

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Die Abhängigkeit von Seltenen Erden nimmt mit dem Übergang zu nachhaltiger Energie und der digitalen Transformation stetig zu. Vor allem gelten sie als unverzichtbar in Permanentmagneten für Elektrofahrzeuge, Windturbinen und Unterhaltungselektronik. Herausforderungen wie Anfälligkeiten in der Lieferkette und geopolitische Spannungen bleiben jedoch bestehen. Länder investieren verstärkt in die inländische Extraktion und Recycling, um diese Risiken zu mindern.

Die größten Marktakteure sind unter anderem Ganzhou Qiandong Rare Earths Group Co., Ltd., Canada Rare Earth Corporation und MP Materials. Gemeinsam halten diese Top-Unternehmen einen Marktanteil von 77,7 Prozent. Was den Marktanteil betrifft, so dominiert Asien-Pazifik, während Europa als schnellstwachsender Markt gilt. Mit einem Marktanteil von 3,3 Milliarden USD im Jahr 2024 zeigt Europa, dass hier viel Potenzial schlummert.