Carnival Corporation: Auf Kurs zur Rückkehr an die Spitze der Kreuzfahrtbranche
Heute ist der 27.06.2026. Wenn man sich die jüngsten Nachrichten zur Carnival Corporation anschaut, könnte man beinahe optimistisch werden. S&P Global Ratings hat am 25. Juni das Kreditrating des Unternehmens auf „BBB-“ angehoben. Das bedeutet, Carnival hat es zurück ins Investmentgrade-Niveau geschafft – ein echter Grund zur Freude! Ein stabiler Ausblick der Ratingagentur lässt darauf schließen, dass es mit der Reederei aufwärtsgeht.
Die Zahlen sprechen für sich: Im zweiten Quartal 2026 wurden operative Bestmarken gesetzt, mit Kundeneinlagen von satten 9,0 Milliarden US-Dollar. Und die Flotte läuft mit einer hohen Auslastung: Für 2026 sind bereits 93 Prozent der Kapazitäten fest gebucht. Das gibt dem Management nicht nur eine hohe Visibilität beim Cashflow, sondern auch das gute Gefühl, dass die Kunden zurück an Bord kommen.
Positive Buchungen und Wachstum
Aber das sind nicht die einzigen positiven Nachrichten. Carnival berichtet auch von einem erfreulichen Buchungsverlauf für 2025 – zwei Drittel des Inventars sind bereits belegt, und das zu höheren Preisen als im Vorjahr. Das lässt auf eine gute Umsatzsichtbarkeit hoffen. Und während S&P eine Verbesserung der Kreditkennzahlen bis Ende 2025 prognostiziert, wird das Verhältnis von Schulden zu EBITDA auf etwa 3,9x sinken. Ein erfreulicher Trend, der unter dem Upgrade-Schwellenwert von 4,5x liegt. Das gibt dem Unternehmen Spielraum!
CEO Josh Weinstein hebt zudem die Resilienz des Unternehmens hervor, vor allem in Zeiten von hohen Treibstoffpreisen. Trotz der Herausforderungen, die durch schwächere Nachfrage für Mittelmeer-Routen und politische Konflikte im Nahen Osten entstehen, sieht das Management die aktuelle Delle als vorübergehend an. Bis zum Jahresende soll das Verhältnis von Schulden zu EBITDA auf etwa 3,3 sinken, was unter dem kritischen Wert von 3,75 liegt. Das klingt doch nach soliden Planungen!
Die Zukunft im Blick
Und während wir über die aktuellen Entwicklungen sprechen, darf man nicht vergessen, dass Carnival auch langfristig denkt. Die Bestellung von drei neuen Schiffen für die Princess-Flotte, die zwischen 2035 und 2039 in Dienst gestellt werden sollen, zeigt den Willen zur Expansion. Es ist fast so, als ob das Unternehmen eine klare Vision für die nächsten Jahre hat, und das ist in der heutigen Zeit – gerade in der Reisebranche – alles andere als selbstverständlich.
Insgesamt schloss die Aktie am letzten Freitag bei 28,89 US-Dollar, was einem Tagesplus von 1,53 Prozent entspricht, auch wenn es in der Woche einen Verlust von 6,40 Prozent gab. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 54,4 Punkten, was darauf hindeutet, dass es noch Raum für Bewegung gibt. Die Volatilität von 54,39 Prozent lässt jedoch auch darauf schließen, dass die Märkte weiterhin nervös sind.
Es bleibt also spannend, wie sich Carnival in den kommenden Monaten entwickeln wird. Ein bisschen Hoffnung und Zuversicht kann dabei nicht schaden – und vielleicht wird die Reederei bald wieder den Kurs setzen, der sie an die Spitze der Branche führt.
