Heute ist der 5.06.2026. Und da gibt es in Berlin Neuigkeiten, die aufhorchen lassen: Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey macht sich auf den Weg nach Brasilien, und zwar mit einer Wirtschaftsdelegation im Schlepptau! Ab Montag geht’s los, und die Reise führt sie in die pulsierenden Städte Rio de Janeiro und São Paulo. Das Ziel? Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Berlin und Brasilien ausbauen und neue Marktchancen für Berliner Unternehmen erschließen. Der Plan ist, die Internationalisierung Berlins zu fördern – ein ambitioniertes Vorhaben!

Warum Brasilien? Nun, Brasilien ist nicht nur die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas, sondern zählt auch zu den wichtigsten Wachstumsmärkten weltweit. Mit etwa 213 Millionen Einwohnern hat das Land einiges zu bieten. Und Giffey ist sich dessen bewusst. Sie betont, dass die Delegationsreise neue Märkte, Kooperationen und internationale Sichtbarkeit für den Innovationsstandort Berlin eröffnen soll. Das klingt vielversprechend!

Die Delegation und ihre Ziele

Die Delegation besteht aus 27 Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Innovationsförderung. Zu den vertretenen Institutionen gehören unter anderem die Charité, das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK sowie die BVG. Zusammen werden sie nach Brasilien reisen, um die wachsende Bedeutung der Bereiche Digitalisierung, GreenTech, DeepTech, AI, FinTech, HealthTech und Kreativwirtschaft auszuloten. Ein spannendes Unterfangen, das vielversprechende Perspektiven eröffnet.

Im Jahr 2025 erreichte der Handel zwischen Berlin und Brasilien ein Exportvolumen von rund 138 Millionen Euro. Die Hauptexportgüter? Pharmazeutische Erzeugnisse, Datenverarbeitungstechnik und elektrische Ausrüstungen. Im Gegenzug beliefen sich die Importe aus Brasilien auf etwa 130 Millionen Euro. Ein reger Austausch, der in den nächsten Jahren weiter wachsen könnte, besonders mit der Unterstützung von Giffeys Delegation.

Eine langfristige Partnerschaft

Die deutsch-brasilianischen Beziehungen sind eine Geschichte voller Wendungen. Seit 1951, als die diplomatischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg offiziell aufgenommen wurden, hat sich viel getan. Die Gründung einer Strategischen Partnerschaft im Jahr 2008 und die erste Regierungskonsultation auf höchster Ebene im Jahr 2015 waren Meilensteine, aber auch die Abkühlung der Beziehungen unter Präsident Bolsonaro hat Spuren hinterlassen. Doch mit dem Amtsantritt von Präsident Lula da Silva 2023 zeigt sich eine Wiederbelebung der Kooperation.

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Deutschland und Brasilien haben sich in einer vielseitigen Partnerschaft zusammengefunden. Geopolitisch sind sie nicht nur Nachbarn, sondern auch Partner in multilateralen Foren, die sich mit essenziellen Themen wie Klima- und Umweltpolitik befassen. Und so wird die Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien und Wasserstoff immer wichtiger. Ganz abgesehen von den Herausforderungen, die geopolitische Spannungen mit sich bringen können.

Ausblick: Potenzial für die Zukunft

Die Stimmung unter deutschen Unternehmen in Brasilien ist positiv. Lula’s Wachstumsprogramm (PAC 3) eröffnet neue Chancen, und das geplante EU-Mercosur-Abkommen könnte die Handelsbeziehungen weiter stärken. Die Zukunft hält also einiges bereit – sowohl für Berlin als auch für Brasilien. Das Potenzial für vertiefte Zusammenarbeit ist riesig, und die wirtschaftlichen Beziehungen sind auf einem guten Weg. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln und welche neuen Möglichkeiten sich den Unternehmen beider Länder bieten.