Araxá: Brasiliens geheime Waffe im Wettlauf um Seltene Erden
Heute ist der 13.05.2026 und die Welt der Seltenen Erden und kritischen Metalle ist in Bewegung! St George Mining hat mit seinem Araxá-Projekt in Brasilien die Aufmerksamkeit der Branche auf sich gezogen. Executive Chairman John Prineas bezeichnete Araxá als potenziell weltweit größte Hartgestein-Lagerstätte für Seltene Erden und Niob. Ein Vergleich mit den berühmten Projekten Mt Weld in Australien und Mountain Pass in den USA ist da nur folgerichtig. Wo andere Wettbewerber auf Saprolith-Tonprofile setzen, hebt sich Araxá durch Hartgestein-Vorkommen ab – das könnte ein echter Gamechanger sein!
Aktuell notiert die Aktie von St George Mining bei etwa 0,08 Euro – das sind 24 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Aber das ist nicht die ganze Geschichte. Die Aktie hat in diesem Jahr bereits um 28 Prozent zugelegt, und zuletzt gab es einen kräftigen Anstieg um fast 9 Prozent. Die ersten belastbaren Ressourcenschätzungen sind in der Pipeline und werden entscheidend für die Bewertung des Projekts sein. Analysten sind optimistisch: Die Kursziele wurden angehoben, mit Prognosen, die von 0,20 AUD bis hin zu 0,50 AUD reichen.
Brasilien als Zentrum für kritische Mineralien
Brasilien wird zunehmend als neues Zentrum für kritische Mineralien betrachtet. In diesem Zusammenhang spielt das Araxá-Projekt eine Schlüsselrolle. Das Land kontrolliert nicht nur 90 Prozent des weltweiten Niob-Angebots – ein Metall, das für die Stahl- und Luftfahrtindustrie unverzichtbar ist – sondern ist auch gut aufgestellt, um die steigende Nachfrage nach Lithium und Seltenen Erden zu bedienen. Die Prognosen sind gewaltig: Bis 2040 könnte die Nachfrage nach Lithium sogar um das 40-fache steigen, während Seltene Erden sich auf das Sieben- bis Zehnfache des aktuellen Niveaus entwickeln könnten. Das ist schon eine Ansage!
Aber das ist noch nicht alles. Die USA haben in den letzten Jahren verstärkt daran gearbeitet, ihre Abhängigkeit von China zu verringern, das derzeit etwa 80 Prozent der globalen Verarbeitungskapazitäten für bestimmte Seltene Erden kontrolliert. Der EU Critical Raw Materials Act fördert heimische Förderung und Verarbeitung, um die Abhängigkeit von China weiter zu reduzieren. Deutschland hat bereits einen Fonds in Höhe von 1 Milliarde Euro für kritische Mineralien bereitgestellt. Das zeigt, wie ernst die Lage ist und wie wichtig der Zugang zu diesen Rohstoffen für unsere Zukunft ist.
Der Weg nach vorn
St George Mining hat sich nicht nur auf das Araxá-Projekt konzentriert, sondern auch strategische Allianzen geschmiedet. Eine Kooperation mit der US-Firma REAlloys könnte dem Unternehmen helfen, seine Verhandlungsposition für zukünftige Offtake-Deals weiter zu stärken. Das Campo-Largo-Projekt von Core Energy Minerals hat bereits Gehalte von 1.272 ppm TREO gemeldet – ein Zeichen für das große Potenzial, das Brasilien in diesem Bereich bietet.
Die Entwicklungen in Brasilien sind also nicht nur für die Region, sondern auch für die globale Rohstoffindustrie von großer Bedeutung. Mit einer soliden Infrastruktur, großen Rohstoffreserven und einem klaren Fokus auf die eigenen Produktionskapazitäten könnte Brasilien die Karten im Spiel um Seltene Erden und kritische Metalle neu mischen. Und St George Mining mit dem Araxá-Projekt könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen. Die nächsten Monate werden spannend – das ist sicher!
