Die Wirtschaftswelt hat sich in den letzten Monaten wahrlich gewandelt, und Almonty Industries ist dabei, eine zentrale Rolle zu spielen. Die Zahlen, die das Unternehmen für das erste Quartal 2026 präsentiert hat, sind nicht nur beeindruckend, sie sind schlichtweg überwältigend. Ein Umsatz von 25,4 Millionen US-Dollar – das bedeutet einen Anstieg von 221 Prozent im Vergleich zum Vorjahr! Wer hätte das gedacht? Und das Beste daran: Almonty hat jetzt einen positiven operativen Cashflow von 9,7 Millionen US-Dollar, nachdem es im Vorjahresquartal noch einen negativen Cashflow von 4,4 Millionen US-Dollar zu verzeichnen hatte. Da scheint sich ja wirklich etwas zu drehen!

Doch das ist noch nicht alles. Das bereinigte EBITDA hat sich, von minus 2,37 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum 2025, auf nunmehr 6,13 Millionen US-Dollar verbessert. So könnte man fast meinen, Almonty hätte das Geheimrezept für wirtschaftlichen Erfolg gefunden. Zum 31. März 2026 hält das Unternehmen Barreserven von 259,9 Millionen US-Dollar und ein Working Capital von 169,5 Millionen US-Dollar. Da kann man nur sagen: Respekt!

Ein bedeutender Schritt: Die Sangdong-Wolframmine

Im März 2026 wurde die Sangdong-Wolframmine in Südkorea formell in Betrieb genommen. Diese Mine gehört zu den größten und hochgradigsten Wolframlagerstätten weltweit. Hier zeigt Almonty, dass man es mit den ganz Großen aufnehmen kann. Und als wäre das nicht genug, hat das Unternehmen seinen Firmensitz von Toronto nach Dillon, Montana, verlegt. Der Grund? Nähere Beziehungen zu US-Regierungsstellen und Industriekunden. Ein kluger Schachzug, wie man sieht.

Die Aktie von Almonty hat sich ebenfalls prächtig entwickelt. Seit Jahresbeginn 2026 legte sie um 113 Prozent zu und über die letzten zwölf Monate sogar um mehr als 650 Prozent! Am 21. Mai 2026 notierte die Aktie bei 18,70 US-Dollar, mit einer Marktkapitalisierung von rund 5 Milliarden US-Dollar. Analysten von Texas Capital, DA Davidson und B. Riley stufen die Aktie als starken Kauf ein, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 18,38 US-Dollar. Ihre Argumente? Gesicherte Abnahmeverträge und die Rolle von Almonty als wichtigster nicht-chinesischer Wolframlieferant für den Westen sind dabei die Hauptgründe.

Ein Blick auf den Wolfram-Markt

Die Wolframindustrie ist zurzeit in Bewegung. Der globale Wolframmarkt wird für 2025 auf 7,3 Milliarden USD geschätzt, und bis 2035 soll er auf 11,6 Milliarden USD anwachsen. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 4,8 % von 2026 bis 2035 zeigt, dass hier noch viel Potenzial steckt. Wolfram ist nicht nur extrem hart, sondern hat auch den höchsten Schmelzpunkt (3.422 °C) und eine hohe Dichte. Das macht es zu einem gefragten Material in vielen Industrien.

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China dominiert den Markt mit etwa 83 % der globalen Wolframproduktion. Aber nicht nur das, politische Veränderungen könnten die Dinge durcheinanderwirbeln: Exportkontrollen für Wolfram durch China werden ab 2025 verlängert, und die USA verhängen ab Januar 2025 Zölle von 25 % auf chinesische Wolframprodukte. Diese Entwicklungen könnten dem westlichen Markt einen Schub geben, und genau hier könnte Almonty seine Chance nutzen.

Recycling spielt ebenfalls eine immer größere Rolle in der Wolframindustrie. Die Recyclingquoten steigen, und Unternehmen wie CERATIZIT haben beeindruckende 91 % erreicht. Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch um bis zu 70 %, sondern auch die CO2-Emissionen um 40 % im Vergleich zur Primärproduktion. Fortschrittliche Recyclingtechnologien ermöglichen die Herstellung von chemisch identischem Wolframpulver und -carbid. Ein Schritt in die richtige Richtung, um die Umwelt zu schonen und gleichzeitig die Ressourcen zu bewahren.

Die nächsten Monate könnten für Almonty und den Wolfram-Markt entscheidend sein. Am 20. August 2026 wird der nächste Quartalsbericht veröffentlicht. Die Erwartungen sind hoch, und die Anleger sind gespannt, was die Zukunft bringt. In der Welt der Rohstoffe bleibt es spannend – und Almonty hat definitiv einen Platz an der Sonne gefunden!