Heute ist der 16.05.2026. Die politischen Wellen in den USA schlagen hoch, und die Midterms 2026 stehen vor der Tür. Mit einer aktuellen Umfrage, die die Ablehnungswerte von Präsident Donald Trump beleuchtet, wird deutlich, dass seine Beliebtheit in den Bereichen Wirtschaft und Gesundheitswesen weiter sinkt. Laut einer CNN/SSRS-Umfrage sehen wir eine erschreckende Ablehnung von 65% im Gesundheitswesen und sogar 70% in der Wirtschaft. Das ist schon ein ganz schön dicker Brocken, wenn man bedenkt, dass Trumps Zustimmung zur Wirtschaftspolitik im niedrigen 30-Prozent-Bereich dümpelt.

Um die 30 Punkte ist die Zustimmung seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit gefallen. Und das kommt nicht von irgendwoher: Eine Mehrheit der Bevölkerung empfindet die wirtschaftliche Lage als schlechter und die Lebenshaltungskosten steigen immer weiter. Harry Enten von CNN beschreibt die Gesundheitswesen-Ablehnungswerte als „besorgniserregend.“ Das sind sie auch – die höchsten für einen Präsidenten im 21. Jahrhundert! Trumps Sieg 2024 basierte auf dem Versprechen, wirtschaftliche Stärke und niedrigere Lebenshaltungskosten zu erreichen, aber die Realität sieht nun ganz anders aus. Mit Blick auf die Midterms 2026 wird der Rückgang für Trump immer offensichtlicher.

Die politische Landschaft im Umbruch

Diese Wahlen sind mehr als nur ein Wettlauf um Macht; sie betreffen die institutionelle Gewaltenteilung in den USA. Rechtswissenschaftler Ulf Buermeyer meint, dass Trump derzeit durchregieren kann, was seine Macht nur weiter wachsen lässt. Ein Verlust der Kongressmehrheiten würde zwar den Prozess verlangsamen, wirklich zurücknehmen könnte man die Macht nicht. Doch ein gespaltenes oder demokratisch dominierter Kongress könnte Trumps Exekutivbefehle und Machtmissbrauch in Schach halten. Die Kontrolle über die Außenpolitik, etwa die Ratifizierung internationaler Verträge oder Budgetkontrolle, liegt ebenfalls in den Händen des Kongresses.

Trumps Außenpolitik wird immer mehr als pro-russisch wahrgenommen, und das könnte die Unterstützung für die Ukraine gefährden. Ein demokratisch dominierter Kongress könnte seine Ukraine-Politik behindern und öffentliche Anhörungen erzwingen. Apropos Außenpolitik: Die NATO spielt hier eine zentrale Rolle. Trump hat mit einem Austritt gedroht und die Rolle der NATO infrage gestellt. Das könnte nicht nur seine Glaubwürdigkeit, sondern auch das Vertrauen in die amerikanische Außenpolitik weltweit auf die Probe stellen.

Die Wählerstimmung und ihre Auswirkungen

Wenn wir uns die Umfragen vor den Midterms anschauen, ist die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Lage der Schlüssel. 77% der Amerikaner sind sich einig, dass Trumps Politik die Lebenshaltungskosten erhöht hat. Und das bleibt nicht ohne Folgen: Die Wirtschaft bleibt das wichtigste Thema für die Wähler, und eine anhaltende Schwäche könnte die Wahlergebnisse negativ beeinflussen. Das Weiße Haus widerspricht zwar den Umfragen, mit dem Hinweis auf Trumps Wiederwahl und den Fokus auf Steuersenkungen und Deregulierung, aber die Realität sieht anders aus.

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Sechs Monate vor den Wahlen stehen die Republikaner vor großen Herausforderungen. Die Wahlbeteiligung könnte entscheidend sein, und die Demokraten haben zwar Chancen, aber gleichzeitig Schwierigkeiten, eine klare politische Vision zu entwickeln. Die soziale und wirtschaftliche Unzufriedenheit bleibt unabhängig vom Wahlergebnis bestehen. Das könnte den Midterms 2026 eine noch tiefere Bedeutung verleihen, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln und welche globalen Auswirkungen die Wahlen auf die Rolle der USA in der Welt haben werden.