Heute ist der 23.07.2026, und die wirtschaftlichen Aussichten für Deutschland und die Welt sind alles andere als rosig. Die „vbw Prognos Report Wirtschaft 2045“ Studie, die von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. vorgestellt wurde, gibt einen tiefen Einblick in die globalen wirtschaftlichen Entwicklungen, die uns in den kommenden Jahren erwarten. Und, ehrlich gesagt, es gibt einige Überraschungen – nicht alle davon erfreulich.

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass sich die globalen Machtverhältnisse verschieben werden. Schwellenländer wie Indien, Indonesien und einige afrikanische Staaten stehen in den Startlöchern und profitieren von einer jungen, dynamischen Bevölkerung sowie einer wachsenden Binnenwirtschaft. Das bedeutet, diese Länder könnten schneller wachsen als die etablierten Industrieländer, die erst in den 2030er Jahren aus ihrer Schwächephase herauskommen. Spannend, oder? Ab den 2040er Jahren wird sich das Wachstum der Schwellen- und Industrieländer angleichen, aber der strukturelle Vorsprung der Industriestaaten bleibt bestehen. Interessante Zeiten für Ökonomen!

Chinas Rolle im globalen Wachstum

Auf der anderen Seite wird die globale Wirtschaftsleistung zwischen 2020 und 2045 voraussichtlich um 50 Prozent zunehmen, wobei China für ein Drittel dieses Wachstums verantwortlich sein wird. Aber halt! China verliert an wirtschaftlicher Dynamik. Das könnte bedeuten, dass wir uns auf eine neue wirtschaftliche Landschaft einstellen müssen. Deutschland, in dieser Gemengelage, wird langsamer wachsen als andere Industrieländer, mit einem prognostizierten Wachstum von lediglich 0,9 Prozent pro Jahr bis 2045. Das lässt einen schon ins Grübeln kommen.

Ein zentraler Aspekt des Wachstums in Deutschland ist die Notwendigkeit erfolgreicher Strukturreformen. Ohne diese wird es schwer, aus der Misere herauszukommen. Technischer Fortschritt – ja, das Zauberwort – wird als einzige Wachstumsquelle betrachtet. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, umfassende Investitionen zu tätigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Technologien wie Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Quantencomputing und Cybersicherheit werden entscheidend sein. Es ist, als würde die Wirtschaft auf einen technologischen Aufbruch warten – aber werden wir bereit sein?

Herausforderungen und Megatrends

Europa steht zudem unter Druck, die Standortbedingungen zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Das bedeutet: Kosten senken, Bürokratie abbauen und den Innovationsgeist ankurbeln. Die bayerische Wirtschaft wird bis 2045 wahrscheinlich mit 1,1 Prozent pro Jahr wachsen – ein Lichtblick, aber auch ein Weckruf, dass mehr geschehen muss. In der nahen Zukunft bleibt die weltwirtschaftliche Entwicklung angespannt, beeinflusst von geopolitischen Spannungen und handelspolitischen Maßnahmen. Und wir wissen alle, wie schnell sich die Dinge ändern können.

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Die Megatrends, die langfristige Entwicklungen prägen, sind Globalisierung, Klimawandel, Demografie und Technologie. Die liberale Weltwirtschaftsordnung steht unter Druck, nicht zuletzt durch den Ukraine-Krieg und die Fragmentierung der Weltwirtschaft. Diese Entwicklungen stellen exportorientierte Volkswirtschaften wie Bayern und Deutschland vor große Herausforderungen. Dr. Michael Böhmer von der Prognos AG hat es treffend formuliert: Langfristige Szenarien bringen Unsicherheiten mit sich, aber sie sind wertvoll, um wirtschaftliche Entwicklungen zu verstehen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Die wirtschaftliche Landschaft ist im Wandel und wir müssen alle ein Stück weit flexibel bleiben. Und wir wissen ja: In der Wirtschaft kann es oft ganz schnell ganz anders kommen.