SystemGastroConnect: Aufbruch zur Zukunft der Systemgastronomie
Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Systemgastronomie e. V. (BdS) am 25. Juni 2026 in Berlin war ein echtes Highlight. Unter dem Motto „SystemGastroConnect“ kamen rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis zusammen. Man spürte die Aufbruchstimmung förmlich in der Luft – es wurde über die Zukunft der Systemgastronomie diskutiert, und das mit einer Leidenschaft, die ansteckend war. Die politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Wachstum, Investitionen und Beschäftigung standen im Mittelpunkt. Und die Zahlen sprechen für sich: BdS plant Investitionen von rund drei Milliarden Euro. Das sind nicht nur leere Versprechungen, sondern eine echte Chance für bis zu 600 neue Standorte und 30.000 zusätzliche Arbeitsplätze!
Doch nicht nur die Zahlen stachen hervor, auch die Worte der Anwesenden waren klar und unmissverständlich. Matthias Kutzer, der Präsident des BdS, machte deutlich, dass es jetzt an der Zeit sei, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zu schaffen und den Bürokratieabbau voranzutreiben. Das ist ein Thema, das viele Unternehmer bewegt. Markus Suchert, der Hauptgeschäftsführer des BdS, hob die Erfolge des Verbands hervor – darunter die Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen. Das hat der Branche wirklich gutgetan!
Politische Impulse und Herausforderungen
Die Diskussionen mit Vertretern der Bundesregierung waren intensiv. Lilian Tschan von der SPD betonte die Tarifbindung der BdS-Mitglieder für faire Arbeitsbedingungen, während Sepp Müller von der CDU sich für einen wirtschaftspolitischen Neustart und den Abbau von Bürokratie aussprach. Dr. Christoph Ploß, ebenfalls von der CDU, unterstrich die Bedeutung der Systemgastronomie für den Tourismus und forderte mehr Flexibilität im Arbeitszeitgesetz. Ein Thema, das viele in der Branche bewegt, schließlich geht es um die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit!
Dr. Hagen Lesch vom Institut der Deutschen Wirtschaft sprach über die Herausforderungen der Branche, die durch steigende Energiekosten, Mieten und Personalkosten geprägt sind – Personalkosten, die in den letzten fünf Jahren um satte 46% gestiegen sind. Ein Thema, das einfach nicht wegzudenken ist. Und die nächste Mindestlohnerhöhung steht auch schon vor der Tür: Ab 1. Juli 2027 wird der Mindestlohn auf 14,60 Euro steigen. Da bleibt den Unternehmen nicht viel Luft zum Atmen.
Innovationen und Marktanteil
Doch es gibt auch Lichtblicke! Jochen Pinsker von Circana berichtete von einem steigenden Marktanteil der Systemgastronomie, der inzwischen bei 45,6 Prozent liegt. Das zeigt, dass die Branche nicht nur überlebt, sondern auch wächst. Die Veranstaltung bot eine wunderbare Plattform für den Austausch über Innovationen und Zukunftsthemen. Die Systemgastronomie zeigt sich resilient und hat sich trotz Herausforderungen wie der Pandemie und dem Gästerückgang behauptet. Das ist nicht selbstverständlich.
Die Mitgliedsunternehmen des BdS planen Investitionen in moderne, energieeffiziente Technik und digitale Prozesse. Über 600 neue Restaurants und die Modernisierung von mehr als 1.000 bestehenden Standorten stehen an. Das soll nicht nur den Umsatz ankurbeln, sondern auch über 26.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Branche bietet nicht nur bezahlbare Angebote, sondern fördert auch gesellschaftliche Teilhabe. Über 50% der Beschäftigten haben eine Einwanderungsgeschichte – das ist ein Zeichen für Diversität und Offenheit!
Ein Blick nach vorne
Die neue Nationale Tourismusstrategie, die die Bundesregierung aufgelegt hat, setzt ebenfalls starke Impulse für die Systemgastronomie. Der Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratieabbau und moderne Arbeitszeitregelungen wird von der Branche begrüßt. Sie wird als wichtiger Wirtschaftsfaktor hervorgehoben, und das zu Recht. Die geplanten Maßnahmen zur Förderung der Fachkräftesicherung, wie die Stärkung der dualen Ausbildung und die Einführung praxisnaher Verfahren, sind notwendig, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
Die Systemgastronomie hat das Potenzial, einen entscheidenden Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Leistung in Deutschland zu leisten. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird entscheidend sein, um die Branche nicht nur stabil zu halten, sondern sie auch zu einer treibenden Kraft in der Gastronomie zu machen. Und das ist es, was wir alle uns wünschen – ein starkes, dynamisches und zukunftsfähiges Gastronomieumfeld!
