Heute ist der 7.07.2026

Die maritime Zuliefererindustrie in Deutschland ist in einer glänzenden Verfassung. Es ist wie ein frischer Wind, der durch die Schiffe weht, und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Über 80 Prozent der Mitglieder des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) erwarten, dass die Auftragseingänge weiterhin steigen oder zumindest konstant bleiben. Ein erfreulicher Trend, der sich in den kommenden Jahren fortsetzen soll. Laut den Experten werden die Auftragseingänge bis 2025 um fünf Prozent zulegen. Das klingt doch vielversprechend!

Martin Johannsmann, der Vorsitzende des VDMA, hat die Lage in der Branche als exzellent beschrieben. Reedereien investieren fleißig in Neubauten, Modernisierung und Instandhaltung ihrer Schiffe. Das hat zur Folge, dass der Bedarf an Ersatzteilen steigt und die maritimen Zulieferer in Deutschland ordentlich Fahrt aufnehmen können. Für dieses Jahr wird ein Umsatz von 13 Milliarden Euro prognostiziert, was einer Steigerung von vier Prozent entspricht. Im Jahr 2025 sollen die Umsätze sogar auf 12,5 Milliarden Euro anwachsen, was ein Plus von 5,2 Prozent bedeutet.

Vielfältige Branchenlandschaft

Die maritime Zulieferindustrie ist ein buntes Potpourri, das nicht auf eine einzige Kundengruppe angewiesen ist. Werften, die Kreuzfahrtschiffe, Jachten und Marineschiffe bauen, profitieren von der heterogenen Struktur der Branche. Die meisten Umsätze kommen aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Ein echter Schmelztiegel des Schaffens, in dem viele talentierte Köpfe arbeiten.

Die Branche beschäftigt rund 65.000 Mitarbeiter, die täglich ihren Teil dazu beitragen, dass die Schiffe sicher und effizient über die Weltmeere gleiten. Und das Beste? Die Exportquote der Branche liegt bei beeindruckenden 80 Prozent! Die meisten Geschäfte werden also im Ausland gemacht, was der deutschen Wirtschaft einen echten Schub verleiht.

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Großaufträge und internationale Konkurrenz

Ein weiterer Lichtblick ist der Großauftrag für den Kieler Marineschiffbauer TKMS, der bis zu zwölf U-Boote nach Kanada liefern soll. Das ist ein echter Coup, den sich TKMS gegen einen südkoreanischen Konkurrenten gesichert hat. Natürlich muss der Vertrag noch ausgehandelt werden, aber die Aussichten sind vielversprechend.

Insgesamt zeigt sich, dass die maritime Zulieferindustrie in Deutschland auf einem stabilen Kurs ist. Das Wachstum, die internationalen Aufträge und die reinvestierten Gewinne der Reedereien sind Anzeichen dafür, dass die Branche in den kommenden Jahren noch viel Potenzial hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich die globalen Märkte entwickeln, aber eines ist sicher: Die deutschen maritimen Zulieferer sind bereit, die Wellen zu reiten.