Heute ist der 18. Mai 2026 und die Lage zwischen der Ukraine und Russland bleibt angespannt, um nicht zu sagen explosiv. Kiew hat seine Strategie im Ukraine-Krieg entscheidend verändert, indem es Russlands Wirtschaft direkt angreift. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat klar gemacht, dass der Krieg nicht mehr nur in der Ukraine stattfindet, sondern in die russische Heimat zurückgebracht wird. Er kündigte an, dass die Angriffe auf militärisch-industrielle Anlagen und Kraftstoffinfrastruktur in der Region Moskau fortgesetzt werden sollen. Und das mit Nachdruck!

Am 17. Mai war Moskau Ziel eines der heftigsten Drohnenangriffe seit Beginn des Konflikts. Über 1000 Drohnen schwirrten durch die Nacht, begleitet von gelenkten Fliegerbomben und neuen ukrainischen Raketen. Die Zielscheiben? Ölraffinerien und Militärflugfelder, darunter das strategisch wichtige Belbek auf der Krim. Russische Behörden gaben zu Protokoll, dass einige Wohngebäude getroffen wurden – mit mindestens drei Todesopfern. Selenskyj bezeichnete den Angriff als einen militärischen Erfolg, und als politisches Signal an die russische Führung, die vielleicht mal darüber nachdenken sollte, was sie mit ihren eigenen wirtschaftlichen Anlagen tut.

Ein neues Gleichgewicht der Bedrohung

Der ukrainische Geheimdienst SBU und die Streitkräfte arbeiten Hand in Hand, um diesen Druck aufrechtzuerhalten. Selenskyj dankte ihnen und ließ durchblicken, dass noch weitere Angriffe auf Russlands Wirtschaft folgen werden. Die Ukrainer setzen auf ein „Gleichgewicht der Bedrohung“ – eine Strategie, die nicht nur auf militärische Stärke setzt, sondern auch darauf abzielt, Russlands Einnahmen zu schmälern und eine Nichtangriffsvereinbarung zu erzwingen. Das ist ein ganz schön cleverer Schachzug!

Doch wie reagiert Russland auf diese Angriffe? Nun, die Antwort war nicht lange auf sich warten zu lassen. Kreml-Sprecher Dmitry Peskow erklärte kürzlich, dass man an einem Dialog mit Europa interessiert sei – vermutlich als direkte Reaktion auf den Druck, den die ukrainischen Angriffe auf die russische Wirtschaft ausüben. Gleichzeitig meldete die russische Seite, dass sie in einer Woche mehr als 3000 ukrainische Drohnen abgeschossen hat, wobei diese Zahlen nicht unabhängig verifiziert sind. Da kann man sich schon mal fragen, wie effektiv das wirklich ist.

Putins Klage aus China

<p„Eins ist klar: Der Druck auf die russische Energieinfrastruktur nimmt zu. Wladimir Putin, der sich zurzeit in China aufhält, beklagt sich über die ukrainischen Angriffe und die vorübergehenden Betriebsstopps in der russischen Ölindustrie. Auf einem Treffen mit dem slowakischen Regierungschef Robert Fico äußerte er seine Sorgen, dass die Ukraine gezielte Schläge gegen Russlands Ölindustrie führt. Die Botschaft ist eindeutig: Die Ukraine versucht, den Geldfluss nach Russland zu stoppen, und das mit aller Macht.

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Am 5. September 2025 kam es zu einem vorübergehenden Stopp des Benzinexports seitens Russlands. Ein Zeichen der Verwundbarkeit, könnte man sagen. Und Putin, ganz der Stratege, empfiehlt der Slowakei sogar, den Export von Gas und Strom in die Ukraine zu unterbinden. Ein weiterer Schritt im immer komplexer werdenden geopolitischen Schachspiel.

Die Lage bleibt angespannt, und während Russland mit aller Kraft versucht, seine Wirtschaft zu stabilisieren, setzt die Ukraine alles daran, ihre Angriffe zu intensivieren. Ein Drahtseilakt, der sowohl im militärischen als auch im wirtschaftlichen Bereich große Risiken birgt. Die Zeit wird zeigen, wie sich dieses Patt weiterentwickelt.