Hongkong und Kasachstan: Die Brücke zu neuen Wirtschaftshorizonten
Heute ist der 4.06.2026 und in der Wirtschaft gibt es spannende Neuigkeiten aus Hongkong. Der Regierungschef John Lee hat Kasachstan besucht – und das gleich mit einer stattlichen Delegation von 75 Regierungsvertretern und Unternehmern. Das ist die größte Gruppe, die je auf einer Auslandsreise von Hongkong unterwegs war. Die Vertreter kommen aus unterschiedlichen Bereichen wie Logistik, grüne Energie, Bergbau, Technologie und Bildung. Ein buntes Potpourri, das zeigt, wie ernst es Hongkong mit der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in Zentralasien meint.
Der Handel zwischen China und Zentralasien boomt geradezu! Im Jahresvergleich wächst er um 12%. Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat während des Besuchs seine Zuversicht geäußert, dass diese Reise neue Möglichkeiten für Kooperationen und Geschäftskontakte schaffen wird. Das klingt vielversprechend! Die beiden Seiten planen gemeinsame Projekte in den Bereichen Investitionen, Finanzwesen, Digitalisierung, KI sowie Transport und Logistik. Es scheint, als ob hier eine Brücke geschlagen wird, die zwei dynamische Wirtschaftsräume zusammenbringt.
Hongkongs Rolle als Brücke
Besonders interessant ist die Rolle Hongkongs als Mittler zwischen Unternehmen vom chinesischen Festland und den Märkten Zentralasiens. Dr. Cheung Kwok-kwan, der stellvertretende Justizstaatssekretär, beschreibt Hongkong als eine Art Brücke. Das bedeutet, dass Hongkong nicht nur als Finanzplatz, sondern auch als Katalysator für neue Geschäftsmöglichkeiten fungiert. Chinesische Unternehmen standen in der Vergangenheit oft vor der Herausforderung, internationale Märkte zu betreten, ohne die richtige Unterstützung. Die Delegation arbeitet daran, diese Hürden abzubauen. Dazu gehört unter anderem die Einrichtung einer Onlineplattform, die eine Datenbank mit Anbietern professioneller Dienstleistungen bereitstellt.
Zusätzlich ist Hongkong bei Geschäften mit zentralasiatischen Fluggesellschaften gefragt. Diese mieten Flugzeuge von chinesischen Airlines, und Hongkong kann hierbei als unterstützender Partner auftreten. Ein weiterer Punkt, der nicht zu kurz kommen sollte: Die Delegation hat das Astana International Financial Centre besucht, welches auf dem englischen Common Law basiert – dem gleichen Rechtsrahmen wie in Hongkong. Das eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten für Anwälte und Finanzexperten, sondern schafft auch Vertrauen in die Rechtsgrundlagen, die für internationale Geschäfte entscheidend sind.
Wachstum und Zukunftsausblick
Der Handel zwischen China und den fünf zentralasiatischen Staaten hat in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 bereits einen Wert von 106,3 Milliarden Dollar (91,3 Milliarden Euro) erreicht. Und das Wachstum liegt um satte 6 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres. Das sind Zahlen, die für sich sprechen! Man muss sich nur vorstellen, welche Möglichkeiten sich hier für Unternehmen aus Hongkong und dem chinesischen Festland ergeben. Wenn der politische Dialog und die Handelsbeziehungen weiterhin so intensiv gepflegt werden, könnte sich in den kommenden Jahren eine ganz neue wirtschaftliche Landschaft entwickeln.
Ein Blick in die Zukunft zeigt: Die Zusammenarbeit zwischen Hongkong und Zentralasien könnte nicht nur für die beteiligten Unternehmen, sondern auch für die gesamte Region von enormer Bedeutung sein. Die Synergien, die hier entstehen, könnten ganz neue Dimensionen erreichen. Man darf gespannt sein, wie sich diese Beziehungen entwickeln werden und welche Chancen sich daraus für die Wirtschaft ergeben.
