Aktuell tut sich so einiges in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Im Norden der Stadt wird gerade die ESMC-Halbleiterfabrik von TSMC, Infineon, Bosch und NXP hochgezogen. Ein echtes Mammutprojekt, das nicht nur die Stadt selbst, sondern auch die gesamte Region voranbringen könnte. Mit der neuen Fabrik zieht ein ganzer Schub an Zulieferern in die Gegend – und die Ansiedlungen nehmen Fahrt auf. Das zeigt sich beispielsweise am Beispiel von „Marketech International“ aus Taiwan und „Elemental Scientific“ aus den USA, die beide wichtige Bausteine für die Halbleiterfertigung liefern.

Das Amt für Wirtschaftsförderung in Dresden hat im vergangenen Jahr gleich zwölf Unternehmen bei ihren Investitionen unterstützt. Das ist kein kleines Ding! Und auch „Pfaffelhuber Recycling“ hat eine neue Niederlassung in Cossebaude eröffnet, was die Kreislaufwirtschaft in der Region weiter voranbringt. Wirtschaftsbürgermeister Jan Pratzka ist sich sicher: Dresden wird ein wichtiger Standort in zukunftsträchtigen Branchen wie der Mikroelektronik.

Dresden als Hotspot der Mikroelektronik

Die Entwicklungen in Dresden sind Teil einer größeren Strategie, die von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen der Mikroelektronik-Strategie, die Teil der „Hightech Agenda Deutschland“ ist, werden gezielte Maßnahmen ergriffen, um die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Mikroelektronik zu sichern. Das ist besonders wichtig, denn ohne funktionierende Halbleiter steht die gesamte Industrie auf der Kippe. Smartphones, Computer, Autos – alles hängt von diesen kleinen, aber entscheidenden Bauteilen ab.

Deutschland ist der größte Mikroelektronikstandort in der EU und stellt etwa 30% der europäischen Waferkapazitäten bereit. Diese Wafer sind die Basis für die Herstellung von Mikrochips. Die Bundesregierung sieht die enge Zusammenarbeit mit europäischen Partnern als Schlüssel zur Erhöhung der technologischen Souveränität. In Zeiten von Versorgungsengpässen wird klar, wie fragil das System ist. Ein Mangel an Mikrochips kann ganze Industrien zum Stillstand bringen. Daher liegt der Fokus auf der Forschung, der Fachkräftegewinnung und dem Ausbau der Fertigung. Hier wird nicht nur über die Zukunft gesprochen, sondern auch aktiv gehandelt!

Fachkräfte und Innovation im Fokus

Ein besonders heißes Eisen in der Strategie ist die Sicherung von Fachkräften. Es wird viel Wert auf die Ausbildung und Gewinnung internationaler Talente gelegt. Schließlich braucht man die besten Köpfe, um innovative Chips zu entwickeln und diese schnell in die Produktion umzusetzen. Das ist ein Wettlauf mit der Zeit, der nicht nachlässt. In einer Welt, die sich ständig verändert, ist es entscheidend, immer einen Schritt voraus zu sein.

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Die neuen Ansiedlungen in Dresden sind also nicht nur ein wirtschaftlicher Wachstumsschub – sie sind auch ein Zeichen für die Innovationskraft und die Ambitionen der Region. Und genau da, wo die Technik auf das Handwerk trifft, entsteht ein spannender Mix, der nicht nur die Wirtschaft ankurbeln könnte, sondern auch das Leben der Menschen vor Ort bereichert. Auf eine Zukunft, die spannend und herausfordernd zugleich ist!