Bauarbeiten in Frankfurt-Höchst: Reisende müssen sich auf Einschränkungen einstellen
Die Bauarbeiten in Frankfurt-Höchst sind in vollem Gange und mit ihnen kommen einige Einschränkungen auf die Reisenden zu. Vom Freitag, den 26. Juni, 21.00 Uhr bis Montag, den 29. Juni, 4.00 Uhr wird der Regional- und S-Bahn-Verkehr empfindlich gestört. Betroffen sind die Linien S1, S2 und die RB22. Wer also plant, in diesem Zeitraum zu reisen, sollte sich besser auf längere Fahrzeiten einstellen und seine Verbindung vorher checken. Ein bisschen Unannehmlichkeit muss sein, denn es wird an der Erneuerung mehrerer Weichen gearbeitet – Sicherheit geht schließlich vor!
Die S1 wird während der Bauarbeiten nicht in Höchst-Farbwerke halten, und auch die Halte der S2 zwischen Niedernhausen und Frankfurt-Höchst fallen aus. Aber keine Sorge, Ersatzbusse stehen bereit, um die Reisenden zu befördern. Für die RB22 gibt es ebenfalls Anpassungen: Sie wird nicht zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Lorsbach halten, dafür fahren Ersatzbusse zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Niedernhausen mit Halt in Frankfurt-Höchst. Und für die ganz Eiligen, zwischen Lorsbach und Niedernhausen werden zusätzliche Halte der S-Bahn-Linie S2 angefahren.
Ein weiterer Blick auf die Bauarbeiten
Doch damit nicht genug! Auch am darauffolgenden Wochenende, vom Freitag, den 3. Juli, 21.00 Uhr bis Samstag, den 11. Juli, 5.00 Uhr, stehen wieder Einschränkungen an. Die S1 wird dann nicht nur in Höchst-Farbwerke, sondern teilweise auch nicht in Nied und Griesheim halten. Zudem wird die S1 seltener fahren. Die S2 wird ähnlich betroffen sein. Am 4. und 5. Juli entfallen Züge zwischen Frankfurt-Höchst und Kriftel, während die RB12 zwischen Frankfurt Hbf und Frankfurt-Höchst nicht verfügbar sein wird. Und für die RB22 gilt am 4. und 5. Juli, dass sie nicht zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Hofheim fährt – auch hier kommen Ersatzbusse zum Einsatz. Wie gesagt, am besten informiert man sich vorab über die eigene Verbindung!
Die Deutsche Bahn hat in den letzten Jahren verstärkt in die Modernisierung des Schienennetzes investiert, was zu einer Vielzahl an Großbaustellen und Fahrplanänderungen führt. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Bis 2036 sind viele Baustellen geplant, die teilweise über Monate hinweg zu Sperrungen und Umleitungen führen werden. Ein Beispiel dafür ist die Pendlerstrecke Hamburg-Berlin, die bis zum 13. Juni 2026 komplett gesperrt ist. Das bedeutet für viele Reisende längere Fahrzeiten und Umleitungen – eine Herausforderung, mit der man sich anfreunden muss.
Wichtige Hinweise für Reisende
Für alle, die von diesen Änderungen betroffen sind: Die Bahn empfiehlt, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Baustellen, Streckensperrungen, Umleitungen und Zugausfälle können den Fern- und Regionalverkehr sowie die S-Bahn-Netze betreffen. Aktuelle Verkehrsmeldungen sind eine wertvolle Informationsquelle. Im Regionalverkehr sind zwar nicht immer Meldungen zu finden, aber das kann sich schnell ändern.
Und ein weiterer Tipp: Wer mit Verspätungen zu kämpfen hat, sollte die Fahrgastrechte im Auge behalten. Ab 60 Minuten Verspätung gibt es eine Erstattung von 25% des Ticketpreises, ab 120 Minuten sogar 50%. Bei einem Nichtantritt der Reise könnte es sogar eine volle Erstattung geben. Es lohnt sich also, gut informiert zu sein und sich im Vorfeld Gedanken über alternative Verbindungen zu machen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auch ausreichend Umsteigezeit einplanen – denn manchmal geht es einfach drunter und drüber!
