Heute ist der 30.05.2026. Die Wirtschaftslandschaft in Offenbach erlebt einen Aufschwung, der nicht nur die Zahlen, sondern auch die Herzen der Menschen berührt. Felix Schwenke, der Oberbürgermeister der Stadt, ist sichtlich stolz auf die jüngsten Entwicklungen. Besonders das erste in Offenbach gebaute Produkt von Samson, ein Stellungsregler, steht symbolisch für diesen Aufbruch. Der Umzug des Unternehmens von Frankfurt nach Offenbach ist mehr als nur ein Standortwechsel; er ist ein Zeichen dafür, dass hier etwas in Bewegung ist.

Die Stadt hat mittlerweile knapp 54.000 Arbeitsplätze, eine Zahl, die seit über 50 Jahren nicht erreicht wurde. Und das ist erst der Anfang: Für 2024 wird ein Zuwachs von neun Prozent in der Arbeitsplatzstatistik prognostiziert. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Offenbach könnte damit die Spitze in Hessen erreichen und sogar den vierten Platz in Deutschland belegen. Schwenke hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass die Menschen in der Stadt nicht nur Arbeit haben, sondern auch gut versorgt sind. Es gibt jedoch auch Herausforderungen – so hat die Schließung von Manroland Sheetfed über 600 Stellen gekostet. Das zeigt, dass der Weg nicht immer gerade ist.

Ein Aufsteiger im Rhein-Main-Gebiet

Die Auszeichnung als Aufsteiger im Rhein-Main-Gebiet ist für Offenbach eine Bestätigung des anhaltenden Wandels. Während die Bevölkerung in der Stadt auf 150.000 Menschen anwachsen soll, bleibt das verfügbare Einkommen hier das niedrigste in Deutschland. Das klingt paradox, oder? Mit einem Rekord von 133 Millionen Euro an Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2022 hat die Stadt zwar eine positive Bilanz, aber pro Einwohner ist das immer noch eher mau im Vergleich zu anderen Kommunen.

Schwenke selbst hat einen bunten Hintergrund in Sozialkunde, Französisch und Politikwissenschaften, was ihm wahrscheinlich auch bei seiner Arbeit als Kämmerer zugutekam. 2017 wurde er zum Oberbürgermeister gewählt und hat 2023 mit über zwei Dritteln der Stimmen ein klares Votum für seine Arbeit erhalten. Seine Flächenstrategie zur Ansiedlung von Unternehmen ist nicht nur eine Idee, sondern ein klarer Plan. Die Stadtverwaltung hat 2019 das ehemalige Clariant-Gelände für schlappe sieben Millionen Euro gekauft. Hier wird die Zukunft Offenbachs gestaltet.

Wirtschaftspolitik als Sozialpolitik

Schwenke sieht die Wirtschaftspolitik auch als Sozialpolitik. Das ist eine spannende Sichtweise, besonders in Zeiten, in denen viele glauben, dass die SPD und die Wirtschaft nicht zueinander passen. Regelmäßige Abstimmungen im Rathaus und ein direkter Kontakt zu Unternehmen sind für ihn unerlässlich. Um das zu unterstützen, hat er einen Expertenrat mit Managern gegründet. Das zeigt, dass er die Wirtschaft nicht nur als abstrakte Größe sieht, sondern als Teil der Gemeinschaft.

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Wer sich für die aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt interessiert, findet auf der Internetpräsenz der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) eine wahre Fundgrube an Informationen. Von monatlichen Statistiken über Arbeitslosigkeit bis hin zu Ausbildungsmarktinformationen wird hier alles geboten. Auch regionale Statistiken sind verfügbar, was für die Stadt Offenbach besonders wertvoll ist, um die eigene Position im Wettbewerb zu stärken.

Die Herausforderung für Oberbürgermeister Schwenke bleibt, die positive Entwicklung weiter voranzutreiben und gleichzeitig die sozialen Herausforderungen zu meistern. Die nächsten Jahre dürften spannend werden – für Offenbach und seine Bürger.