Diese Woche war es endlich wieder soweit: Die 33. ordentliche Mitgliedervertreterversammlung der VEREINIGTEN HAGEL fand statt. Ein wichtiger Termin, der in der Branche nicht nur für Aufregung, sondern auch für spannende Einblicke sorgte. Vorstandssprecher Dr. Philipp Schönbach ließ die Anwesenden an den positiven Entwicklungen der relevanten Kennzahlen teilhaben. Da wird einem ganz warm ums Herz! Im Jahr 2025 waren europaweit rund 6,4 Millionen Hektar (+1,2%) direkt versichert, was einen Beitrag von 335 Millionen Euro (+1,5%) bedeutete. Das sind doch Zahlen, die sich sehen lassen können!

Nach zwei schweren Schadenjahren konnte 2025 endlich als Unterschadenjahr abgeschlossen werden. Das stärkt die Schwankungsrückstellung und gibt den Mitgliedern ein gutes Gefühl. CFO Dr. Jan Keller präsentierte eine Solvenzquote von rund 350%, die deutlich über den geforderten Werten der Finanzaufsicht liegt – das ist wirklich ein Grund zur Freude! Die Versammlung genehmigte einstimmig den Jahresabschluss und erteilte sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat die Entlastung. Das Vertrauen in die Führung scheint ungebrochen zu sein.

Rückblick auf die Schadensaison

Doch der Rückblick auf die vergangene Schadensaison war alles andere als erfreulich. Die erste Welle an Schäden rollte bereits Anfang April über Kroatien und Süddeutschland hinweg, als Spätfrost in die Felder zog. Ende April sanken die Temperaturen im Baltikum sogar auf eisige -10°C, was zu erheblichen Schäden an Getreide und Raps führte. Und das war erst der Anfang! Mai und Juni brachten regionale Unwetter, die besonders in Mittel- und Süddeutschland sowie in Polen und Litauen für Aufregung sorgten. Am 15. und 16. Juli dann der große Knall: Schwere Unwetter mit Starkregen und Hagel hinterließen ein Trümmerfeld in der deutschen Landwirtschaft. Betroffen waren Regionen östlich von Jena, Chemnitz, südlich von Dresden, Würzburg und angrenzende Gebiete in Baden-Württemberg. Ein wahres Unwetter-Chaos!

Obstanlagen und Weinbau standen unter enormem Druck, und in Kroatien wurden durch die Unwetter in Slawonien Sonnenblumen, Getreide- und Maisfelder regelrecht verwüstet. Trotz dieser Wetterkapriolen blieb die Schadenquote bei rund 50%, und die Rücklagen konnten wieder aufgefüllt werden. Das zeigt, wie wichtig eine gute Risikovorsorge ist.

Dank an die Experten und Personalien

Aufsichtsratsvorsitzender Jens Stechmann richtete ein herzliches Dankeschön an die Sachverständigen, deren Arbeit als Bindeglied zwischen Mitgliedern und Versicherung von unschätzbarem Wert ist. Ein besonderer Moment war die Wahl von Ralf Gumpert in den Aufsichtsrat, der die Nachfolge von Norbert Claassen antreten wird, der im März verstorben ist. Auch Lothar Dahs erhielt Anerkennung für 30 Jahre Engagement im Kooperationsrat der AgroRisk-Gruppe – das sind die Menschen, die den Unterschied ausmachen!

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Um die Dimensionen der Naturgefahren zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf den Datenservice zum Naturgefahrenreport 2025. Grafiken, Tabellen und Karten bieten wertvolle Einblicke in die Schäden, die durch Naturereignisse in verschiedenen Bereichen – von der Landwirtschaft bis hin zur Industrie – verursacht werden. Die Karten zeigen nicht nur die Schadenhäufigkeiten, sondern auch die Verteilung von Großereignissen auf Bundesländerebene. Denn eines ist klar: Jede Region in Deutschland ist von Naturgefahren betroffen, und der Bedarf an präzisen Daten und langfristigen Strategien ist größer denn je.