Heute ist der 12.06.2026 und wir schauen zurück auf ein spannendes Jahr in der Schaden-/Unfallversicherung in Deutschland. 2025 war ein Jahr, das vor allem von Stabilität und einem erfreulichen Wachstum geprägt war. Die Kölner Ratingagentur Assekurata hat ihren Marktausblick für 2026 veröffentlicht und die Zahlen sprechen für sich: Die Beitragseinnahmen in der Schaden-/Unfallversicherung stiegen um 7,7 % auf satte 99,7 Milliarden Euro. Da kann man schon mal ins Staunen geraten, oder? Die gesamte Versicherungswirtschaft wuchs ebenfalls, und zwar um 6,6 % auf 253,6 Milliarden Euro. Ein echter Grund zur Freude für alle Akteure in dieser Branche!

Das Wachstum kam jedoch nicht allein durch eine gesteigerte Nachfrage zustande, sondern wurde hauptsächlich durch Preissteigerungen angetrieben. Interessant! Besonders die Kfz-Versicherung zeigte sich von ihrer besten Seite: Hier gab es ein Plus von 13,4 %. Endlich erzielte sie ein positives versicherungstechnisches Ergebnis, was in den letzten Jahren eine Seltenheit war. Das mildere Naturgefahrenjahr 2025, in dem die naturgefahrenbedingten Schäden auf lediglich 1,4 Milliarden Euro sanken (im Vorjahr waren es noch 4,4 Milliarden Euro), hat sicherlich zur Stabilisierung beigetragen.

Ein Blick auf die Herausforderungen

Doch auch wenn die Zahlen erfreulich sind, gibt es Herausforderungen. Die Wohngebäudeversicherung ist nach wie vor unter Druck. Hohe Baupreise und steigende Handwerkerkosten setzen den Versicherern zu. Merkwürdig, dass nur 59 % der Wohngebäude im Jahr 2025 einen Schutz gegen Überschwemmung und Starkregen hatten. Da sollte dringend Handlungsbedarf bestehen! Assekurata fordert daher ein Gesamtkonzept, das risikogerechte Beiträge, soziale Flankierung und verbindliche Prävention umfasst. Prävention wird immer wichtiger, und Maßnahmen wie Rückstauklappen und wasserresistente Baustoffe sollten zur Norm werden.

Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Schadenbearbeitung immer bedeutender. Es ist spannend zu beobachten, wie diese Technologien den Alltag der Versicherer verändern. Die Branche ist im Umbruch, und mit einem erwarteten Beitragswachstum zwischen 3,5 und 5 % für 2026 ist der Weg in die Zukunft geebnet. Allerdings könnte die strukturelle Schwäche der deutschen Wirtschaft mittelfristig die Versicherungsnachfrage bremsen. Das ist eine Überlegung, die man nicht außer Acht lassen sollte.

Die Ausblicke für die Zukunft

Wenn man die langfristigen Vergleichswerte betrachtet, sieht man, dass die durchschnittlichen Elementarschäden bei rund 2 Milliarden Euro pro Jahr liegen. Assekurata erwartet bis Ende dieses Jahrzehnts einen Anstieg der Schadenaufwendungen auf rund 80 Milliarden Euro. Das lässt vermuten, dass die Versicherten in Zukunft noch mehr auf Prävention und Risikomanagement setzen müssen. Schließlich sind wir alle in einer Welt, die sich ständig verändert und neue Herausforderungen mit sich bringt.

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Insgesamt zeigt sich die Branche resilient und anpassungsfähig. Die Versicherer haben viel erreicht, aber der Weg ist noch lang. Es bleibt spannend, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird. Ein Blick auf die nächsten Monate und Jahre verspricht interessante Entwicklungen, sowohl in der Schadenbearbeitung als auch in der Produktgestaltung. Die Zukunft der Schaden-/Unfallversicherung könnte noch aufregender werden, als wir es uns bisher vorstellen konnten!