Die Fahrradsaison hat begonnen! Die Temperaturen steigen, und die Radlerherzen schlagen höher. Doch mit dem frühlingshaften Aufbruch in die Natur kommt auch die Frage nach der Sicherheit unserer geliebten Drahtesel. Diebstahl und Schäden sind echte Sorgen, wenn man sein Fahrrad, Pedelec oder E-Bike draußen abstellen möchte. Daher ist es wichtig, die richtigen Schlösser und Versicherungen zu kennen.

Ein gutes Schloss ist mehr als nur eine lästige Pflicht. Bügelschlösser sind die unangefochtenen Stars unter den Fahrradschlössern. Sie bieten den besten Schutz gegen Aufbruch. Panzerketten und Faltschlösser hingegen sind nicht nur sicher, sondern auch platzsparend – ideal für die, die mit wenig Gepäck unterwegs sind. Aber Vorsicht! Spiralkabelschlösser und Rahmenschlösser sind für unbeobachtetes Abstellen eher ungeeignet. Einige Versicherungen verlangen sogar, dass man bestimmte Schlossarten verwendet, um den Versicherungsschutz aufrechtzuerhalten.

Die richtige Versicherung für Ihr Rad

Wer sein Fahrrad liebt, der versichert es. Fahrräder gehören zum Hausrat, und bei einem Einbruch sind sie versichert, solange sie aus einem privaten Raum gestohlen werden. Das gilt auch für Fahrradkeller oder Spinde – aber nur, wenn die Tür aufgebrochen wurde. Das klingt vielleicht alles kompliziert, ist aber entscheidend, um im Ernstfall nicht auf den Kosten sitzenzubleiben. Einige Hausratversicherungen bieten sogar spezielle Klauseln für Diebstahl auf offener Straße an. Das kann sich lohnen, besonders für teurere Modelle.

Wenn Ihr Rad mehr wert ist, lohnt es sich, es separat zu versichern. Hochwertige Fahrräder sollten eine Versicherungssumme haben, die dem Neuwert entspricht, inklusive Zubehör. Wenn Sie einen GPS-Tracker verwenden, kann die Versicherungssumme sogar auf bis zu 8.000 Euro erhöht werden. Aber Vorsicht: Günstige Airtags sind sichtbar und können leicht entfernt werden. Ein guter Tracker kostet über 200 Euro, die monatlichen Nutzungskosten bleiben jedoch unter zehn Euro.

Die Versicherungssumme sollte dem Neuwert des Fahrrads oder E-Bikes entsprechen. Bei gebrauchten Rädern ist der Wiederbeschaffungswert entscheidend. Ein Beispiel: Ein gebrauchtes E-Bike für 2.999 Euro, dessen Neupreis bei 3.500 Euro liegt, und zusätzliches Zubehör im Wert von 600 Euro hat – die anzugebende Versicherungssumme beträgt in diesem Fall 4.100 Euro. Bei unzureichender Angabe der Versicherungssumme könnte der Versicherer nur bis zur angegebenen Höhe leisten. Das wäre mehr als ärgerlich, wenn man denkt, man sei gut abgesichert.

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Die richtige Wahl treffen

Versicherungsangebote können stark variieren. So fangen die Preise für Diebstahlversicherungen in Düsseldorf bereits bei 44,16 Euro jährlich für Fahrräder an, und für Pedelecs bei 53,88 Euro. Lastenräder können wie Pedelecs versichert werden, wobei die Versicherungssumme den Wert des Rades widerspiegeln sollte. Wenn Sie E-Bikes haben, die schneller als 25 km/h fahren, denken Sie daran, dass hier eine spezielle S-Pedelec-Versicherung und eine Kfz-Versicherungspflicht besteht.

Und für alle, die ein Jobrad nutzen, gibt es oft Vollkaskoversicherungen, die nicht nur Diebstahl, sondern auch Vandalismus und Bedienungsfehler abdecken. Wenn das nicht eine tolle Möglichkeit ist, sein Rad in guten Händen zu wissen, dann weiß ich auch nicht.