Heute ist der 29.06.2026 und wir werfen einen Blick auf die etwas wackelige Frage, die viele Autofahrer beschäftigt: Darf ich ohne Schuhe oder in Flip-Flops fahren? Nun, in Deutschland gibt es keine klaren Vorschriften, die uns vorschreiben, in welchem Schuhwerk wir das Steuer übernehmen dürfen. Das klingt erst einmal nach einer Freiheit, die man gerne auskosten möchte. Aber Vorsicht! Der ADAC warnt eindringlich vor möglichen haftungs- und versicherungsrechtlichen Problemen, die auftreten können, wenn das ungeeignete Schuhwerk als mitverursachend für einen Unfall angesehen wird. Und das bedeutet, dass man nicht einfach mit Flip-Flops oder gar barfuß hinter dem Lenkrad sitzen sollte.

Interessanterweise hat eine Untersuchung des ÖAMTC ergeben, dass das Fahren ohne Schuhe, mit Flip-Flops oder in High Heels alles andere als sicher ist. Bei Flip-Flops kann das Pedal zwischen Schuh und Fuß stecken bleiben, und High Heels bieten nicht den nötigen Halt. Barfußfahren ist besonders riskant, weil man in einer Notsituation nicht mit dem erforderlichen Druck bremsen kann. Und während in Spanien das Fahren ohne Schuhe ausdrücklich verboten ist, gibt es in Deutschland, Österreich und den meisten anderen europäischen Ländern keine solchen Regeln. Das bedeutet zwar nicht, dass man im Bikini oder in Badehose fahren kann, aber es zeigt doch, dass wir hier gewisse Spielräume haben.

Die richtige Schuhwahl

Doch kommen wir zurück zur Schuhwahl. Der ÖAMTC empfiehlt, die richtigen Schuhe zu tragen – das bedeutet, ein fester Sitz und eine rutschfeste Sohle sind das A und O. Falsches Schuhwerk kann nicht nur gefährlich sein, sondern auch rechtliche Konsequenzen in Österreich nach sich ziehen. Auch wenn es kein Gesetz gibt, das vorschreibt, welches Schuhwerk zu tragen ist, kann es bei einem Unfall zu Problemen mit der Versicherung führen. Ein kleiner Tipp: Es schadet nie, Ersatzschuhe im Auto zu haben. Sicher verstaut, versteht sich!

Die richtige Sitzposition spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Die Rückenlehne sollte nahezu senkrecht sein, und die Hände am Lenkrad sollte man in der „9“- und „15-Uhr-Position“ halten. Aber auch die Beifahrer sollten auf ihre Sitzposition achten – schließlich geht es um Sicherheit für alle im Auto. Eine falsche Sitzposition kann fatale Folgen haben, wenn es darauf ankommt. Die korrekte Sitzhaltung ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch ein Teil der Fahrtechnik, die unsere Reaktionsgeschwindigkeit beeinflusst.

Ungeahnte Gefahren im Alltag

Und was ist mit den kleinen Ablenkungen, die wir oft für harmlos halten? Essen oder Trinken am Steuer ist rechtlich erlaubt, kann aber schnell zur Ablenkung werden. Und das kann im schlimmsten Fall auch die Versicherung in die Quere kommen. Rauchen im Auto ist in Deutschland zwar nicht verboten, aber auch hier gilt, dass Ablenkungen gefährlich sind. In einigen Ländern ist das Rauchen sogar verboten, wenn Kinder oder Jugendliche im Fahrzeug sitzen. Man sollte sich also gut überlegen, ob es wirklich nötig ist, während der Fahrt zu rauchen.

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Werfen wir einen Blick auf die Fenster: Diese dürfen nur einen kleinen Spalt geöffnet werden – ganz offene Fenster können als Einladung zum Diebstahl gewertet werden. Und auch Beifahrer haben ihre eigenen Regeln: Sie dürfen ihre Füße aus dem Fenster strecken, sollten dabei jedoch immer angeschnallt bleiben. Und noch ein kleiner Warnhinweis: Zigarettenstummel aus dem Fenster zu werfen, kann nicht nur gefährlich sein, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Fahren ist mehr als nur von A nach B zu kommen. Es ist ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren, bei denen Sicherheit an erster Stelle stehen sollte. Mit der richtigen Schuhwahl, einer korrekten Sitzposition und dem Bewusstsein für Ablenkungen können wir die Fahrt nicht nur sicherer, sondern auch angenehmer gestalten. Also, beim nächsten Mal – vielleicht doch die festen Schuhe anziehen und die Beine im Auto lassen!