In der heutigen digitalen Landschaft, wo Cyber-Angriffe fast schon an der Tagesordnung sind, stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, ihre IT-Sicherheit zu stärken. Hier kommt das CyberRisk Management von Travelers Companies ins Spiel. Diese innovative Plattform kombiniert Cyber-Versicherung, Risikoanalysen und Schulungsmodulen, speziell zugeschnitten auf kleine und mittlere Unternehmen. Denn gerade diese Firmen müssen ihre Abhängigkeit von IT-Systemen realistisch einschätzen und sich gegen die wachsende Bedrohung wappnen.

Die Plattform bietet eine Reihe von Beratungsbausteinen und praktischen Online-Tools, die dabei helfen, Schwachstellen im eigenen System zu identifizieren. Der Prozess startet ganz einfach mit einem Fragebogen zur IT-Landschaft des Unternehmens. Auf dieser Grundlage erhält der Kunde individuelle Empfehlungen. Und das ist noch nicht alles: Neben Schulungsvideos und Vorlagen für Incident-Response-Pläne können Unternehmen auch auf externe Sicherheitsspezialisten zugreifen. Wenn es brenzlig wird und der Verdacht auf Cyber-Angriffe besteht, steht sogar ein IT-Forensiker bereit, um Sofortmaßnahmen zu koordinieren.

Ein attraktives Angebot für CFOs

Für CFOs könnte die Kombination aus Versicherungsdeckung und konkreter Prävention besonders attraktiv sein. Travelers Companies bringt eine Menge Erfahrung mit komplexen Schadensfällen in die Gestaltung der Notfallabläufe ein. Das Ziel? Die Kundenbindung zu erhöhen und Versicherungsprodukte weniger austauschbar zu machen. Momentan liegt der Fokus auf dem US-Markt, was bedeutet, dass deutsche Unternehmen das CyberRisk Management-Angebot derzeit nicht nutzen können. Dennoch ist das Konzept vielversprechend und könnte in Zukunft auch hierzulande Anklang finden.

Zusätzlich zur Plattform von Travelers gibt es auch andere Ansätze im Bereich Cyber-Risiko-Management, die eine wertvolle Unterstützung bieten können. Unternehmen, die einen strukturierten Ansatz zur Erfassung von Bedrohungen und Risiken suchen, können sich an PwC wenden. Die Experten dort helfen bei der Durchführung von Bedrohungsanalysen, um cyber-spezifische Bedrohungen zu identifizieren. Basierend auf Standards wie dem BSI Grundschutzkompendium und ISO2700x werden individuell angepasste Handlungsempfehlungen erstellt.

Cyber-Versicherungen im Überblick

Cyber-Versicherungen bieten Schutz gegen eine Vielzahl von Bedrohungen – von Datenschutzverletzungen bis hin zu Betriebsunterbrechungen. Sie können also ein wertvolles Instrument im Rahmen des Informationssicherheitsmanagements sein. Allerdings sind nicht alle Vorfälle versichert. So sind beispielsweise Schäden, die auf bekannte Sicherheitslücken oder unzureichende interne Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen sind, von der Versicherung ausgeschlossen. Um eine Cyber-Versicherung abzuschließen, müssen grundlegende IT-Sicherheitsmaßnahmen, die Einhaltung von Datenschutzgesetzen und regelmäßige Sicherheitsaudits nachgewiesen werden.

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Das gilt insbesondere für Unternehmen, die sensible Informationen verwalten, wie etwa Sozialversicherungsträger. Diese könnten enorm von Cyber-Versicherungen profitieren, sollten sich jedoch stets bewusst sein, dass die Versicherung kein Ersatz für robuste Sicherheitsmaßnahmen ist. Vielmehr ist sie ein ergänzendes Instrument zur Risikominderung. Die Notwendigkeit einer Cyber-Versicherung muss dabei individuell bewertet werden.

Die digitale Welt ist unberechenbar, und mit den richtigen Maßnahmen, Schulungen und einem soliden Notfallplan lässt sich einiges an Schaden abwenden. CyberRisk Management und Cyber-Versicherungen können hierbei eine wichtige Rolle spielen – als Teil einer ganzheitlichen Strategie, die präventive sowie reaktive Maßnahmen integriert.