Zukunftsdörfer: Gemeinsam für Artenvielfalt und Nachhaltigkeit in der Eifel
Heute ist der 4.07.2026 und ich finde mich in der Verbraucherzentrale wieder, um über ein spannendes Event zu berichten, das sich mit den LEADER-Projekten der Zukunftsdörfer in der Eifel, der Zülpicher Börde und dem Rheinischen Revier an Inde und Rur beschäftigt. Organisiert von den energiegeladenen Henrike Körber und Sarah-Maria Hartmann von der Biologischen Station im Kreis Düren e.V., drehte sich alles um die Vernetzung von Menschen, die im Naturschutz aktiv sind. Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich zusammengefunden haben, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Sarah Hartmann hat dabei besonders betont, wie wichtig dieser Dialog für den Fortschritt ist.
Henrike Körber ließ es sich nicht nehmen, eindringlich über die Wahl zwischen artenarmen Städten und ökologisch gestalteten Lebensräumen zu sprechen. Diese Wahl ist in der heutigen Zeit mehr denn je von Bedeutung. Ein neues Projekt mit dem Titel „Nachhaltig leben im Revier“ wurde ebenfalls vorgestellt, das von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen initiiert wurde. Darleen Mikulasch hat mit ihrem Impulsvortrag das Interesse der Anwesenden geweckt und die Möglichkeiten des Netzwerks Nachhaltigkeit (NeNa) hervorgehoben, in das sich Aktive eintragen können. Die Teilnehmer äußerten den Wunsch nach einer Expertenliste für biodiversitätsfördernde Maßnahmen, die auf der Homepage der Biologischen Station Düren veröffentlicht werden soll. Hier zeigt sich ein echter Gemeinschaftsgeist!
Das LEADER-Projekt Zukunftsdörfer
Das LEADER-Projekt Zukunftsdörfer hat sich zum Ziel gesetzt, artenreiche Zukunftsdörfer zu entwickeln, um dem Klimawandel und dem Verlust der Artenvielfalt entgegenzuwirken. Unterstützung kommt dabei nicht nur vom Kreis Düren, sondern auch vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (LEADER). Die Region umfasst die LEADER-Regionen Rheinisches Revier an Inde und Rur, Eifel und Zülpicher Börde – ein echter Schatz an Natur, den es zu bewahren gilt.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Stärkung der Artenvielfalt auf innerdörflichen Grünflächen, Gärten, Vorgärten und öffentlichen Flächen. Maßnahmen wie das Einsäen von Wildblumenwiesen, das Pflanzen neuer Bäume und die Begrünung von Dächern sollen nicht nur die Klimaresilienz fördern, sondern auch neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen. Es ist erfrischend zu sehen, wie hier mit der Natur zusammengearbeitet wird – ganz ohne Chemie, Gifteinsatz oder Torf. Ehrlich gesagt, das ist der Weg, den wir gehen sollten!
Förderung und Ansprechpartner
Für all diejenigen, die sich mit ihren Ideen einbringen möchten, gibt es die Möglichkeit, bis September Umsetzungsideen an die Projektleiterinnen heranzutragen. Zudem wird Sachmittelförderung für regionales Saatgut und Nisthilfen für Tiere angeboten. Interessanterweise gilt diese Förderung nur für Flächen und Gebäude in den drei LEADER-Regionen. Henrike Körber ist die Ansprechpartnerin für das Rheinische Revier an Inde und Rur – bei ihr kann man sich melden, wenn man Fragen hat oder Unterstützung benötigt. Ihre Kontaktdaten sind: Telefon 02427 / 90584-92, E-Mail henrike.koerber@biostation-dueren.de.
Es ist doch einfach schön zu sehen, wie gemeinschaftlich an Lösungen gearbeitet wird! Die Projekte zeigen, dass Naturschutz nicht nur ein trockenes Thema ist, sondern mit Begeisterung und Engagement angegangen werden kann. Die Zukunft der Dörfer liegt in den Händen der Menschen, die bereit sind, sich aktiv einzubringen und für eine bessere Umwelt zu kämpfen. Und das geht nur gemeinsam!
