Heute ist der 19.05.2026, und während wir hier in der Verbraucherzentrale sitzen, erreicht uns eine alarmierende Nachricht: Der beliebte Arzt und Entertainer Eckart von Hirschhausen wird in gefälschten Anzeigen und Videos als Verfechter von Nahrungsergänzungsmitteln dargestellt. Man könnte denken, das ist doch nicht wirklich möglich! Aber traurigerweise ist genau das der Fall. Diese Werbung bezieht sich auf Produkte, die versprechen, beim Abnehmen zu helfen oder Krankheiten wie Diabetes und Herzleiden zu bekämpfen. Auf seiner Webseite macht Hirschhausen unmissverständlich klar, dass er keinerlei Werbung für solche Produkte macht. Seine Worte sind deutlich: Die Verwendung seines Namens in diesem Zusammenhang sind Fake News! Es ist wirklich erschreckend, was für ein Schindluder mit dem Vertrauen der Menschen getrieben wird.

Doch Hirschhausen bleibt nicht tatenlos. Er hat rechtliche Schritte gegen die Anbieter solcher gefälschter Werbung eingeleitet und fordert die Verbraucher auf, verdächtige Inhalte an presse@hirschhausen.com zu melden. Interessanterweise ist er nicht der einzige Prominente, der Opfer dieser Masche wird. Die Verbraucherzentrale berichtet von weiteren bekannten Gesichtern wie Barbara Schöneberger, Markus Lanz und sogar Angela Merkel, deren Namen für gefälschte Gesundheitswerbung missbraucht werden. Oft werden echte TV-Interviews technisch so bearbeitet, dass sie täuschend echt wirken. Das ist ja schon fast ein kriminelles Meisterwerk, wenn man bedenkt, wie sehr die Leute darauf hereinfallen können!

Worauf sollte man achten?

Die Verbraucherzentrale hat sich zur Aufgabe gemacht, vor Abnehm- und Gesundheitsprodukten zu warnen, die nicht als zugelassene Arzneimittel gelten. Sicherlich hat jeder schon mal von diesen Wundermitteln gehört: Active Spray, Diaform Rx oder auch die Herz-Kreislauf-Pillen wie Cardital. Die Liste ist lang und beunruhigend. Und die rechtlichen Rahmenbedingungen sind klar: Gesundheitsbezogene Aussagen zu diesen Produkten sind rechtlich unzulässig. Es ist also höchste Zeit, die Augen offen zu halten und die Warnzeichen zu kennen! Dazu gehören Werbung mit Prominenten ohne erkennbare Quelle, Webseiten ohne Impressum, übertriebene Heilversprechen und ein übermäßiger Zeitdruck beim Kauf.

Ein weiterer Punkt, der in der aktuellen Diskussion nicht fehlen sollte, ist die Warnung der Charité vor irreführender Werbung für Medikamente zur Gefäßreinigung und gegen Diabetes Typ 2, die ebenfalls den Virologen Christian Drosten als Lockvogel nutzt. Auch andere Mediziner wie Dr. Matthias Riedl und Dr. Julia Fischer wurden Opfer dieser Fake-Werbung. Und das Beste? Ärzte dürfen im Rahmen ihrer Tätigkeit keine Produkte verkaufen! So kann man sich fragen, wie weit es mit der Verwirrung wirklich her ist. Fake-Werbung nutzt mittlerweile gefälschte Interviews, in denen echte Aussagen durch KI-generierte Stimmen ersetzt werden. Man fragt sich, wo das noch hinführt.

Schutz vor Betrug

Um sich vor solchen Betrügereien zu schützen, empfiehlt die Verbraucherzentrale einige nützliche Tipps. Dazu gehört, auf ein Impressum zu achten, den Fakeshop-Finder zu nutzen und die Checklisten der Verbraucherzentralen zu konsultieren. Das klingt vielleicht nach einer Menge Aufwand, aber es ist besser, einmal mehr nachzusehen, als hinterher böse überrascht zu werden. Ein weiteres alarmierendes Detail: Es gibt keine Kostenerstattung durch Krankenversicherungen für die beworbenen Produkte. Das sollte jedem zu denken geben, der in Versuchung gerät, ein vermeintliches Wundermittel auszuprobieren.

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Eine spannende Studie aus Österreich, die Ende 2025 veröffentlicht wird, wird sich mit der Praxis der Fake-Werbung bei Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigen, die sich an Personen über 45 richtet. Wer weiß, vielleicht wird uns dann ein Licht aufgehen, wie tief dieses Problem wirklich sitzt. Die Auflistung bekannter Produktkategorien und -namen, die in Fake-Werbung verwendet werden, reicht von Herz-Kreislauf-Nahrungsergänzungsmitteln bis hin zu Produkten für die Darmflora. Die Liste ist schier endlos. All diese Informationen sollten uns sensibilisieren und dazu führen, dass wir beim nächsten Mal genauer hinschauen, bevor wir unser Geld ausgeben.