Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat kürzlich vor den verlockenden, aber irreführenden Werbeversprechen einiger Anbieter gewarnt. Oft wird mit hohen Einsparungen bei den Energiekosten geworben, die in der Realität jedoch nur für bestimmte Gebäude zutreffen. Das ist ein bisschen wie der berühmte Blick in die Kristallkugel – man weiß nie, was wirklich auf einen zukommt. Die tatsächliche Energieeinsparung hängt von verschiedenen Faktoren ab: dem Zustand des Gebäudes, der Bauweise, der Heiztechnik und sogar dem individuellen Nutzungsverhalten. Wenn Anbieter pauschale Prozentangaben machen, ohne dass nachvollziehbare Berechnungen dahinterstecken, sollten die Alarmglocken läuten!

Besonders kritisch ist die Verwendung von speziellen Beschichtungen, wie Farben oder Folien, die oft als gleichwertig zur klassischen Dämmung angepriesen werden. Die Verbraucherzentrale hebt hervor, dass es an wissenschaftlichen Belegen für die Wirksamkeit dieser Produkte mangelt. Effektive Dämmung erfordert eine nachgewiesene niedrige Wärmeleitfähigkeit und eine definierte Dämmstärke. Und hey, wenn die Ausführung der Dämmmaßnahmen nicht fachgerecht ist, dann kann man die gesamte Investition gleich in die Tonne treten.

Förderung von energetischen Sanierungen

Falls Sie sich mit dem Gedanken tragen, Ihr Gebäude energetisch zu sanieren, gibt es die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Diese unterstützt Eigentümer:innen von Wohnungen und Wohnhäusern, die mindestens fünf Jahre alt sind. Wichtig zu wissen: Bei den Fördermaßnahmen geht es nicht nur um die Dämmung, sondern auch um den Austausch alter Heizungen gegen moderne, erneuerbare Energien. Hier wird’s spannend! Ab 2024 werden die Förderprogramme geändert, und das Antragsverfahren wird digital – also alles online. Ein zertifizierter Energieberater muss dabei eingebunden werden, und das ist auch gut so, denn der hat den Durchblick!

Die Fördermöglichkeiten sind vielfältig. Von Wärmedämmungen an Außenwänden über den Austausch von Fenstern und Außentüren bis hin zu digitalen Systemen zur Betriebsoptimierung – hier ist für jeden etwas dabei. Und das Beste? Die Förderung kann sogar mit KfW-Krediten kombiniert werden. Wenn Sie die richtigen Schritte einhalten, können Sie bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten als Zuschuss erhalten! Das ist doch eine tolle Gelegenheit, um das eigene Zuhause umweltfreundlicher zu gestalten.

Was ist zu beachten?

Jedoch gibt es ein paar Hürden zu nehmen, bevor Sie in den Genuss der Förderungen kommen. Die technischen Mindestanforderungen müssen erfüllt sein, und Fachleute müssen bei allen Maßnahmen beteiligt sein – das ist entscheidend. Ein zusätzlicher Bonus ist der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP), der strategisch zur Sanierung beiträgt und sogar mit 80 Prozent des Beratungshonorars gefördert wird. So haben Sie einen Plan, der Sie Schritt für Schritt ans Ziel bringt.

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Ein kleiner Hinweis am Rande: Wenn es um Heizungen geht, können Sie bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten als Zuschuss erhalten. Aber auch hier gilt: Zuschüsse müssen vor Beginn der Maßnahmen beantragt werden. Das bedeutet, dass Sie zuerst einen Lieferungs- und Leistungsvertrag mit einem Fachunternehmen abschließen müssen, bevor Sie Ihrer Sanierung freien Lauf lassen können.

Steuerliche Förderungen

Wussten Sie, dass Sanierungsmaßnahmen auch steuerlich geltend gemacht werden können? Bis zu 40.000 Euro pro Gebäude können Sie absetzen, was nicht nur Ihr Portemonnaie schont, sondern auch den Geldbeutel bei zukünftigen Renovierungen. Hierbei können bis zu 20 Prozent der Kosten abgesetzt werden. Das sind zwar keine Kleckerbeträge, aber immerhin ein kleiner Anreiz, um aktiv zu werden.

Die Koalition aus Union und SPD plant zudem Anpassungen bei den Förderprogrammen. Bis 2029 bleibt die Heizungsförderung und die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen durchfinanziert, und Änderungen an Programmen sollen bis Sommer 2026 erarbeitet werden. Das könnte also noch spannend werden für alle, die auf der Suche nach finanziellen Unterstützungen sind.

Insgesamt ist es wichtig, sich gut zu informieren und sich nicht von verlockenden Angeboten blenden zu lassen. Gehen Sie den Weg der energetischen Sanierung mit Bedacht und lassen Sie sich von Fachleuten unterstützen. So steht einem nachhaltigen und energieeffizienten Zuhause nichts mehr im Wege!