Heute ist der 7.05.2026 und die Verbraucherzentrale hat mal wieder Alarm geschlagen! Wenn du in Nordrhein-Westfalen lebst, könnte es sein, dass du demnächst ein paar Briefe im Briefkasten findest, die dir den Einbau von Smart Metern schmackhaft machen wollen. Aber Moment mal – das ist nicht so einfach, wie es scheint! Die Verbraucherzentrale NRW hat ganz klar festgestellt, dass diese Schreiben von sogenannten wettbewerblichen Messstellenbetreibern stammen. Die geben vor, dass du gesetzlich verpflichtet bist, einen Smart Meter installieren zu lassen. Dabei ist das schlichtweg falsch!

Es gibt keine Pflicht zur Installation eines Smart Meters für private Haushalte. Die Verantwortung für den Einbau liegt bei den grundzuständigen Messstellenbetreibern, die meist die örtlichen Stromnetzbetreiber sind. Diese Betreiber sind verpflichtet, in bestimmten Haushalten intelligente Messsysteme zu installieren, aber nur in solchen mit einem Verbrauch von über 6.000 Kilowattstunden jährlich oder bei besonderen Anlagen wie großen Solaranlagen, Wärmepumpen oder Wallboxen für E-Autos.

Wie viel kostet der Spaß?

Wenn du denkst, dass der Einbau eines Smart Meters mit großen Kosten verbunden ist, dann kann ich dich beruhigen. Für die Installation eines digitalen Zählers, der die Verbrauchswerte alle 15 Minuten erfasst, fallen in der Regel keine Kosten an, solange der Messstellenbetreiber den Einbau durchführt. Die Kosten für moderne Messeinrichtungen sind auf 25 Euro pro Jahr gedeckelt. Das klingt doch ganz gut, oder? Aber – und das ist wichtig – intelligente Messsysteme, die aus einer modernen Messeinrichtung und einem Smart-Meter-Gateway bestehen, können zwischen 40 und 50 Euro pro Jahr kosten, wenn du zu den Pflichtfällen gehörst. Und diese Pflichtfälle sind wie gesagt nur für bestimmte Haushalte relevant.

Wenn du in den Genuss eines Smart Meters kommen möchtest, kannst du diesen bei deinem Messstellenbetreiber anfordern. Das kann aber auch mal um die 100 Euro kosten. Ein bisschen die Nase rümpfen sollte man bei den wettbewerblichen Messstellenbetreibern, denn deren Preise sind nicht reguliert. Das heißt, du musst genau hinschauen und die Angebote vergleichen – sonst steckst du schnell in einer Kostenfalle.

Die Sache mit den irreführenden Informationen

Gerade die irreführenden Briefe von diesen freien Anbietern sorgen für Verwirrung und Unsicherheit. Klar, die wollen dir eine neue Technologie verkaufen, die ja auch ihre Vorteile hat. Smart Meter helfen Netzbetreibern, das Stromnetz besser zu steuern, und das ist in Zeiten von erneuerbaren Energien nicht zu vernachlässigen. Aber die Versprechungen in diesen Schreiben sind oft übertrieben oder schlichtweg falsch. Es gibt keine staatliche Förderung für den Einbau von Smart Metern, und das sollte dir auch klar sein, wenn du eines der Angebote in deinem Briefkasten siehst.

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Die Verbraucherzentrale hat die Sache gut im Blick und warnt eindringlich vor derartigen Angeboten. Es ist höchste Zeit, dass wir uns nicht unter Druck setzen lassen und die Informationen kritisch hinterfragen. Schließlich ist es dein Geld, das du ausgeben möchtest, und du solltest es nur für Dinge investieren, die dir wirklich etwas bringen. Also, Augen auf beim Smart Meter Einkauf!