Silikonbackformen: Ein Genuss mit versteckten Risiken
Die bunten Silikonformen, die in jeder Küche ein bisschen Freude verbreiten, haben nicht nur Fans. In den letzten Jahren gab es immer wieder Bedenken hinsichtlich der Sicherheit dieser praktischen Helferlein. Lust auf ein Stück Kuchen? Vielleicht, aber nicht ohne einen Blick auf die Hintergründe! Denn die Verbraucherzentralen warnen vor billigen Silikonbackformen, die beim Erhitzen problematische Stoffe freisetzen können. Wer hätte gedacht, dass unsere Backfreude so viel Risiko in sich birgt?
Silikon besteht aus Siloxanen, und während es von vielen als unbedenklich angesehen wird, gibt es immer wieder Berichte über flüchtige Verbindungen, die bei der ersten Nutzung austreten können. Das klingt nicht gerade appetitlich! Studien aus Deutschland und der Schweiz haben gezeigt, dass selbst „gutes“ Küchensilikon nach der Herstellung „getempert“ werden sollte, um flüchtige Rückstände zu entfernen. Aber nicht alle Hersteller sparen nicht an dieser wichtigen Maßnahme. Dies führt letztlich dazu, dass beim Gebrauch Ausgasungen entstehen, die wir, ganz ehrlich gesagt, nicht in unseren Lebensmitteln haben wollen.
Worauf man achten sollte
Es ist nicht nur der Preis, der uns ins Grübeln bringen sollte. Produkte von Herstellern wie Amazon Basics, AliExpress, Tupperware, ionEgg und Wish haben in Tests bedenkliche Werte für Globalmigration überschritten. Das klingt fast wie eine Verschwörung, ist aber eher ein Weckruf für alle Hobbybäcker! Selbst getemperte Backformen können Siloxan-Oligomere an Lebensmittel abgeben. Wer hätte gedacht, dass unser Lieblingsrezept ein paar „Zusätze“ mitbringen könnte?
Die Hersteller geben oft an, dass ihre Silikonprodukte hitzebeständig bis über 230 Grad Celsius sind. Doch Verbraucherschützer warnen, die Temperatur sollte besser nicht über 200 Grad steigen. Grillfunktionen im Ofen? Finger weg! Und ein starker Geruch? Das kann ein Warnsignal für flüchtige Teile sein, die wir nicht unbedingt in unserer Quiche haben wollen. Am besten ist es, neue Formen erst einmal leer auszubacken – so kann man sicherstellen, dass man nicht gleich beim ersten Kuchen einen kleinen Chemie-Cocktail produziert.
Alternativen und die EU-Regelung
Wenn das Ganze zu schaurig klingt, gibt es Alternativen! Glas, Keramik, Edelstahl und emailliertes Blech gelten als unbedenklich. Diese Materialien bringen nicht nur ein gutes Gewissen beim Backen, sondern auch den Vorteil, dass sie einfach in der Handhabung sind. Und während wir hier über Silikon reden, gibt es eine größere, europäische Regelung, die uns alle betreffen könnte: Ab dem 12. August 2026 verbietet die EU PFAS in lebensmittelkontaktierenden Verpackungen über festgelegte Grenzwerte.
PFAS, die sogenannten Ewigkeitschemikalien, sind für ihre wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften bekannt, aber sie bringen auch gesundheitliche Risiken mit sich. Langfristige Exposition kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Die neue Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) legt fest, dass Verpackungen, die die PFAS-Grenzwerte überschreiten, nicht mehr in der EU verkauft werden dürfen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung – aber bis dahin müssen wir selbst ein bisschen aufpassen!
Also, beim nächsten Mal, wenn ihr in die Backstube geht, denkt daran: Ein bisschen Vorsicht kann nicht schaden. Es geht nicht nur darum, was ihr backt, sondern auch, wie ihr es tut!
