In Sachsen gibt es aktuell einen besorgniserregenden Trend, bei dem Kriminelle versuchen, an sensible Daten von Verbrauchern zu gelangen. Diese Gauner sind richtig kreativ unterwegs und versenden E-Mails, die im Namen des Bundeskriminalamtes (BKA) verfasst sind. Wer diese Nachrichten erhält, kann schnell ins Schwitzen geraten, denn die E-Mails werfen den Empfängern vor, im Internet Straftaten begangen zu haben. Da fragt man sich schon, wie viel Fantasie hier im Spiel ist!

Die Absender geben sich als „Oberstabsfeldwebel“ aus – klingt fast schon nach einem schlechten Actionfilm, oder? Doch die Machenschaften sind alles andere als witzig. Die E-Mails sind mit täuschend echt wirkenden Dateianhängen versehen, die den BKA-Briefkopf tragen. Ein echtes Stück Arbeit, muss man sagen! Die Drohungen in den Schreiben sind nicht ohne – es wird von Haftbefehlen und Einträgen in ein Straftäter-Register gesprochen. Und als ob das nicht genug wäre, soll man innerhalb von 72 Stunden eine Stellungnahme und eine Kopie seines Reisepasses per E-Mail zurücksenden. Da bleibt einem die Spucke weg!

Warnung der Verbraucherzentrale Sachsen

Heike Teubner, die Leiterin der Verbraucherzentrale Sachsen, schlägt Alarm und warnt eindringlich vor Identitätsdiebstahl. Sie betont, dass keine deutsche Ermittlungsbehörde Vorladungen per ungesicherter E-Mail verschickt oder Ausweisdokumente anfordert. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte. Die Verbraucherzentrale rät dazu, sich von diesen offiziell wirkenden Schreiben nicht einschüchtern zu lassen. Wer betroffen ist, sollte auf keinen Fall antworten, keine Anhänge öffnen und auf keinen Fall persönliche Dokumente übermitteln.

Wenn man so eine E-Mail erhält, ist die beste Vorgehensweise, die Nachricht einfach zu löschen oder gleich eine Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten. Die Verbraucherzentrale Sachsen steht den Betroffenen zur Seite und bietet Hilfe bei Fragen zu Phishing, Scamming, Spam und Identitätsdiebstahl an. Termine für Beratungen können ganz unkompliziert online oder telefonisch vereinbart werden. Ein bisschen Unterstützung kann ja nie schaden!

Prävention ist alles

Und wenn wir schon beim Thema Sicherheit sind: Es gibt einige präventive Maßnahmen, die man ergreifen sollte, um seine digitale Identität zu schützen. Dazu gehört, das Betriebssystem, die Browserversion, die Firewall und die Anti-Viren-Software immer auf dem neuesten Stand zu halten. Wer ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten für den Internetzugang nutzt – und nicht gleich das Administrator-Konto – ist schon mal auf der sicheren Seite.

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Regelmäßige Datensicherungen sind ebenfalls ein muss, am besten auf externen Datenträgern. Und beim Herunterladen von Programmen oder Apps sollte man nur auf Originalquellen und legale App-Stores zurückgreifen. Es klingt so einfach, aber das richtige Vorgehen kann viel Ärger ersparen! Auch das Öffnen von Anhängen und das Folgen von Links sollte man nur von vertrauenswürdigen Quellen in Betracht ziehen.

Zusätzlich ist es ratsam, restriktiv mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken umzugehen. Wer hier zu freigiebig ist, öffnet Tür und Tor für potenzielle Angreifer. Effektive Passwörter sind ein weiteres wichtiges Element, um Geräte und Nutzer-Accounts zu schützen. Und ganz wichtig: Bei Bank-Transaktionen sollte man die Zwei-Faktoren-Authentifikation nutzen. Sicherheit geht vor, nicht wahr?

In einer digitalen Welt, in der Daten das neue Gold sind, muss man einfach wachsam sein. Diese E-Mails aus Sachsen sind nur ein Beispiel für die Gefahren, die im Internet lauern. Wer sich jedoch gut informiert und die richtigen Vorkehrungen trifft, kann sich weitgehend schützen. Und das ist doch schon mal ein gutes Gefühl!