Heute ist der 3.05.2026 und während wir uns auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren sollten, müssen wir leider auch über ein düsteres Thema sprechen: Phishing-Mails. Cyberkriminelle sind ja immer auf der Suche nach neuen Wegen, um an unsere sensiblen Daten zu gelangen. Aktuell machen gefälschte E-Mails, die angeblich vom Elster-Portal stammen, die Runde. Die Finanzbehörden und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schlagen Alarm und warnen eindringlich vor diesen betrügerischen Nachrichten.

Diese Mails kommen oft mit der verlockenden Ankündigung von Steuererstattungen oder enthalten angebliche Rechnungen. Wer jetzt denkt, das ist ja nichts Neues, könnte sich irren! Denn die Absenderadressen und der Inhalt der E-Mails sind äußerst variabel. Das Ziel ist klar: Die Kriminellen wollen eure Anmeldedaten sowie Konto- oder Kreditkarteninformationen abgreifen. Und das geht meist über einen Link, der einen dazu auffordert, die Bankverbindung zu bestätigen. Ein echter Albtraum, wenn man darüber nachdenkt!

Keine Daten per E-Mail

Das Elster-Portal selbst hat klargestellt, dass keine Steuerdaten oder Rechnungen per E-Mail versendet werden. Sensible Informationen wie Steuernummern oder Kontoverbindungen werden nie auf diesem Weg angefordert. Wer also eine solche Mail in seinem Postfach findet, sollte auf keinen Fall den Link anklicken oder Anhänge öffnen – auch nicht, wenn sie von „vertrauten“ Absendern zu kommen scheinen. Und was die Zahlen betrifft: Eine Umfrage von GMX und Web.de zeigt, dass 64 Prozent der Menschen im letzten Jahr von digitalen Betrugsversuchen betroffen waren. Das ist ein ganz schöner Brocken!

47 Prozent haben Phishing-Mails erhalten, 26 Prozent berichteten von Betrugsversuchen per Telefon und 23 Prozent wurden über SMS betrogen. Die Kriminellen sind also richtig kreativ und nutzen alle möglichen Kanäle, inklusive Messenger und soziale Medien. Sogar das Landeskriminalamt Niedersachsen hat bereits vor gefälschten Nachrichten gewarnt, die dem Elster-Portal ähneln. Wenn das kein Grund zur Vorsicht ist!

Was tun bei verdächtigen Mails?

Die Verbraucherzentrale empfiehlt dringend, verdächtige Mails in den Spam-Ordner zu verschieben. Und wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, könnt ihr Phishing-Mails an phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Dort werden die eingehenden E-Mails analysiert, allerdings können sie aufgrund des hohen Aufkommens nicht auf jede Nachricht antworten. Sinnvoll ist es auch, Phishing-Mails an die betroffenen Unternehmen weiterzuleiten, die oft spezielle Adressen für solche Meldungen haben. Sicherheit geht vor!

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Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass das Thema Online-Betrug nicht nur aktuell ist, sondern sich auch weiterentwickelt. Der Cybersicherheitsmonitor 2026 wird sich mit dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Online-Betrug beschäftigen. Cyberkriminelle nutzen KI, um ihre Methoden zu verfeinern, und das ist schon ein bisschen beängstigend. Immerhin glauben 54 Prozent der Befragten, dass Betrüger am Telefon eine Stimme mit KI imitieren können. Das wirft ein ganz neues Licht auf die Frage, wem man noch vertrauen kann!

In einer Welt, in der 59 Prozent der Menschen bereits KI-generierten Bildern oder Videos begegnet sind, sollte man also doppelt vorsichtig sein. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet Informationen zur sicheren Nutzung von KI und zur Erkennung solcher Inhalte an. Wer sich also ein bisschen im Internet umschaut, findet sicherlich hilfreiche Tipps.

Ob man nun selbst ein Opfer geworden ist oder einfach nur auf der Hut sein möchte – es ist wichtig, informiert zu bleiben und auf die eigenen Daten Acht zu geben. Schließlich kann es jeden treffen, und ein Moment der Unachtsamkeit kann weitreichende Folgen haben. Also, passt auf euch auf und bleibt wachsam!