Heute ist der 15.06.2026, und während wir uns in der digitalen Welt immer mehr bewegen, gibt es auch Schattenseiten, die uns in die Quere kommen können. Phishing-Mails sind da ein großes Thema. Besonders aktuell sind gefälschte E-Mails, die vor allem Nutzer von ChatGPT ins Visier nehmen. Hierbei handelt es sich um Nachrichten, die angeblich von OpenAI stammen – und die haben es in sich!

Am 12. Juni 2022 machte eine Phishing-E-Mail die Runde, die im Namen von OpenAI verschickt wurde. Der Betreff, „Zahlungsstreit eingereicht – Handeln Sie innerhalb von 48 Stunden“, klingt schon fast nach einem Thriller, aber leider ist es bitterer Ernst. In der E-Mail hieß es, eine monatliche Abo-Zahlung sei fehlgeschlagen. Die Empfänger wurden aufgefordert, ihre Zahlungsmethode über einen Link zu aktualisieren, sonst drohte ihnen die Rückstufung auf das kostenlose ChatGPT und der Verlust des Zugangs zu GPT-4, DALL-E und anderen Abo-Diensten. Ein klarer Fall von Druck und Angst, die hier eingesetzt werden, um die Opfer zu manipulieren.

Vorsicht vor falschen Absendern

Die Merkmale dieser E-Mails sind auffällig. Eine unseriöse Absenderadresse, häufig unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrter Benutzer“ und der ganz klare Aufruf, einen Link zu klicken, um persönliche Daten einzugeben. Das klingt nicht nur nach einem schlechten Scherz, sondern ist tatsächlich ein Versuch, sensible Informationen abzugreifen. Die Verbraucherzentrale Leipzig warnt eindringlich: Hier handelt es sich um Phishing!

Und das ist kein Einzelfall. Diese Masche ist nicht nur auf OpenAI und ChatGPT beschränkt. Ähnliche Phishing-Nachrichten werden auch von anderen großen Unternehmen versendet, seien es Mobilfunkanbieter, Streamingdienste oder sogar Online-Marktplätze. Betrüger nutzen den gleichen Trick: Sie warnen vor drohenden Kontosperrungen und bitten um sofortige Rückmeldung.

Tipps zur Sicherheit

Wie kann man sich also schützen? Zunächst: Keine Links in verdächtigen E-Mails anklicken. Das klingt einfach, ist aber in der Hektik des Alltags oft leichter gesagt als getan. Außerdem sollten keine Zahlungs- oder Zugangsdaten preisgegeben werden. Wenn du dir unsicher bist, rufe die offizielle Webseite manuell im Browser auf oder nutze die App – da bist du auf der sicheren Seite!

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt, die Absenderadresse genau zu überprüfen. Ein einfaches Mouseover auf die Absenderzeile kann dir verraten, ob der Absender tatsächlich von OpenAI kommt oder nicht. Ein Schloss-Symbol oder „https://“ allein bieten keinen ausreichenden Vertrauensbeweis. Achte auf getarnte Kurz-URLs und seltsame Abfragen, wie etwa eine TAN ohne vorherige Transaktion.

In dieser schnelllebigen Welt der Technik und digitalen Kommunikation ist es wichtiger denn je, wachsam zu sein. Wir müssen uns nicht nur auf die neuesten Technologien freuen, sondern auch auf die Gefahren, die sie mit sich bringen können. Also, Augen auf und immer schön skeptisch bleiben!