Der große Tag steht vor der Tür. Der Tag, an dem alles glänzen soll und die Liebe gefeiert wird. In Deutschland investieren Paare im Durchschnitt zwischen 15.000 und 16.000 Euro in ihre Hochzeit. Da kann einem schon mal der Schweiß auf der Stirn stehen, wenn man an die Kosten denkt. Die Verbraucherzentrale in Moers macht auf die finanziellen Herausforderungen aufmerksam, die mit Hochzeiten einhergehen. Was ist, wenn das Fest kurzfristig abgesagt oder verschoben werden muss? Da können schnell erhebliche Stornierungskosten auf einen zukommen – für die Location, das Catering, die Torte, die Floristik, und sogar für den DJ oder die Fotografin. Und wer denkt bei all dem Stress schon an so etwas?

Gisela Daniels, die Leiterin der Verbraucherzentrale NRW, rät daher: Eine Hochzeitsversicherung kann sich lohnen, besonders wenn die Feier teuer wird. Sie springt ein, falls man wegen schwerer Erkrankungen, Unfällen oder sogar Todesfällen absagen muss. Auch wenn das Brautpaar den Job verliert oder wenn gesundheitliche Risiken während einer Schwangerschaft auftreten, kann dies zu Stornierungskosten führen. Und wenn der Veranstalter pleitegeht – oh je! Auch das kann passieren und führt zu Mehrkosten für Umbuchungen, die dann ebenfalls von der Versicherung übernommen werden.

Schutz für den schönsten Tag

Was genau deckt die Hochzeitsversicherung aber ab? Da gibt es einiges zu beachten. Sie erstattet nicht nur Stornokosten bei einem Ausfall der Feier, sondern schützt auch vor Personen- und Sachschäden während der Veranstaltung. Wenn zum Beispiel der DJ ausfällt oder es Schäden an der Location gibt – alles versichert! Um die richtige Versicherung zu finden, sollten Paare die Angebote gründlich vergleichen und darauf achten, welche Risiken versichert sind. Das umfasst nicht nur den Ausfall von Dienstleistern, sondern auch mögliche Schäden an Technik und Mietgegenständen.

Die Kosten einer Hochzeitsversicherung richten sich oft nach dem Gesamtbudget und dem gewünschten Leistungsumfang. Hier gilt: Je früher man zuschlägt, desto besser! Idealerweise sichert man sich den Schutz bereits bei den ersten verbindlichen Buchungen. Eine Frist von mindestens 30 Tagen zwischen Abschluss und dem Hochzeitstermin ist notwendig. Dabei endet der Versicherungsschutz natürlich mit dem Ja-Wort.

Bevor man sich für eine Versicherung entscheidet, sollte man unbedingt die Bedingungen lesen. Häufige Fehler sind, sich auf die Privathaftpflicht zu verlassen oder eine zu niedrige Versicherungssumme zu wählen. Es ist wichtig, sich über mögliche Risiken im Klaren zu sein – und wer dazugehört. Neben dem Brautpaar sollten auch Trauzeugen und enge Angehörige als Risikopersonen in Betracht gezogen werden. Die häufigsten Schadenfälle? Kurzfristige Absagen wegen Krankheit oder schwerer Erkrankungen naher Angehöriger.

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Die Hochzeitsversicherung ist also kein überflüssiger Luxus. Anbieter wie HanseMerkur oder Zurich bieten verschiedene Modelle an, die den besonderen Anforderungen einer Hochzeit gerecht werden. Wer sich also auf den schönsten Tag im Leben vorbereitet, sollte auch an den passenden Schutz denken. So kann man unbeschwert feiern und sich auf das Wesentliche konzentrieren: die Liebe!