Hitzeaktionstag 2026: Gemeinsam gegen die extreme Hitze in Lüneburg antreten!
Am 11. Juni 2026 ist es soweit: Der bundesweite Hitzeaktionstag rückt näher und wir sollten uns schon jetzt darauf vorbereiten. In Lüneburg wird es an diesem Tag ganz schön heiß, aber nicht nur in Bezug auf die Temperaturen! Vor dem Bahnhof und am Marktplatz laden Infostände von 11:30 bis 17 Uhr dazu ein, sich über die Risiken von Extremhitze zu informieren. Unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze“ wollen die Veranstalter – der Landkreis Lüneburg, die Hansestadt Lüneburg, das Klinikum, die Gesundheitsholding und das Gesundheitsamt – auf die Gefahren aufmerksam machen, die vor uns liegen.
Die Zahlen sind alarmierend: In den letzten 70 Jahren ist die Durchschnittstemperatur im Landkreis Lüneburg um 1,7 Grad gestiegen, und die Anzahl der Hitzetage hat sich vervierfacht. Wer hätte gedacht, dass wir in Deutschland so sehr von der Klimakrise betroffen sind? An den Infoständen gibt’s nicht nur Informationen zu hitzebetroffenen Orten, sondern auch wertvolle Tipps zum Gesundheitsschutz, zur Trinkwasserversorgung und zu Abkühlungsmöglichkeiten. Über 100 Organisationen sind mit von der Partie und zeigen, dass der Hitzeschutz uns alle angeht.
Hitze – ein unterschätztes Risiko
Die Realität ist, dass Hitze das größte durch die Klimakrise bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland darstellt. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Kinder und Menschen, die viel Zeit im Freien verbringen. Es ist also höchste Zeit für uns, uns vorzubereiten. Extreme Hitzeereignisse mit Temperaturen über 40 Grad könnten in Zukunft häufiger auftreten. Und das ist kein Scherz – es könnte uns alle treffen!
Der Hitzeaktionstag 2026 hat das Schwerpunktthema „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“. Umso wichtiger ist es, dass wir uns aktiv an den Aktionen und Veranstaltungen beteiligen. Das Positionspapier zur Krisenresilienz bei Extremhitze beschreibt, welche Maßnahmen notwendig sind, um uns und unsere Mitmenschen zu schützen. Auf der Webseite des Hitzeaktionstags findet sich eine Fülle an Informationen, Materialien und Anregungen zur aktiven Teilnahme. Hier wird mit „Mitmachen“ sogar konkrete Unterstützung angeboten – also, keine Ausreden!
Was wir tun können
Die Stadt Lüneburg hat sich ebenfalls nicht lumpen lassen und stellt Hilfsmittel sowie Informationen bereit, um die Bevölkerung im Umgang mit Hitze zu unterstützen. Dazu gehört unter anderem eine Hitzekarte! Zu den vielen Aktionen gehört auch ein Online-Vortrag mit dem Titel „Cool bleiben“, der von Energieberaterin Ulrike Kupka am 11. Juni 2026 gehalten wird. Und wer lieber persönlich vorbeischaut, sollte sich den 25. Juni 2026 vormerken – dann gibt es im LuheTreff in Winsen eine Präsenzveranstaltung zum Thema Hitzeschutz für Häuser. Das alles zeigt, dass der Landkreis Harburg umfangreiche Informationen und Beratungen zu Klimaschutz und Energiefragen bietet.
Wir alle wissen, dass der menschliche Organismus sich an Extremwetterereignisse anpassen kann, aber das erfordert auch entsprechende Bekleidung und eine bewusste Nahrungs- sowie Flüssigkeitsaufnahme. Hitzewellen können uns an unsere Belastungsgrenzen bringen, und die gesundheitlichen Folgen sind nicht zu unterschätzen. Von verminderter Leistungsfähigkeit über Sonnenstiche bis hin zu Hitzestress und im schlimmsten Fall sogar hitzebedingten Todesfällen – die Liste ist lang und besorgniserregend. Besonders Risikogruppen wie ältere Menschen und kranke Menschen sollten besonders achtsam sein.
Der Hitzeaktionstag ist also nicht nur eine Veranstaltung, sondern ein Aufruf an uns alle, aktiv zu werden und uns auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vorzubereiten. In diesem Sinne: Bleibt cool und informiert euch! Wir sehen uns am 11. Juni in Lüneburg!
