Am 30. Mai 2026 war im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach richtig was los. Ein ganzes Dutzend Feuerwehrleute hat sich einer besonderen Herausforderung gestellt: der Ausbildung zum Chemikalienschutzanzug-Träger, Form 3. Ausbilder wie Peter Kurz, Rainer Kurz und die anderen haben ihr Bestes gegeben, um den Teilnehmern die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln. Denn, so viel steht fest: Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, sind keine Spielzeuge. Sie schützen vor gefährlichen Stoffen und sind gasdicht – das ist nicht nur cool, sondern auch extrem wichtig!

Die CSA bestehen aus verschiedenen Schichten und bieten einen gewissen Schutz – so etwa 20 bis 30 Minuten – gegen giftige Substanzen. Das klingt jetzt nicht lang, aber in einem Notfall kann das entscheidend sein. Die frischgebackenen CSA-Träger, darunter Silke und Michael Hings aus Warmsroth, Dean Heblich und Jannik Lahm aus Feilbingert, haben gelernt, wie sie sich in diesen Anzügen bewegen und arbeiten können. Und da gibt’s ein paar Herausforderungen! Eingeschränktes Sichtfeld, die Temperatur im Anzug, das Gewicht – das alles macht die Sache nicht gerade einfach. Vor allem, wenn man bedenkt, dass auch die Sichtscheibe beschlagen kann. Wer da nicht aufpasst, könnte schnell in Schwierigkeiten geraten.

Ein Meisterwerk der Ausbildung

Die Ausbildung geht über das bloße Tragen des Anzugs hinaus. Es geht darum, sich an die erschwerten Bedingungen zu gewöhnen, die die Feuerwehrleute während des Einsatzes erwarten. Kuppeln von Chemieschläuchen, das Aus- und Einbauen von Rohrleitungsteilen – alles muss geübt werden. Die Teilnehmer haben auch das Abdichten einer undichten Rohrleitung in der Atemschutzübungsstrecke geübt und das Einsteigen in einen Tank durch den Domdeckel. Das klingt nicht nur spannend, sondern ist auch echt wichtig, um im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können.

Ein ganz wichtiger Punkt dieser Ausbildung ist die Atemschutzüberwachung. Während der Übungen haben die Ausbilder die Träger über Funk im Auge behalten. So kann im Notfall schnell eingegriffen werden. Und das Auskleiden der CSA-Träger nach den Übungen ist auch kein Spaß – das muss richtig gemacht werden, damit keine Kontaminationen verschleppt werden. Immerhin wollen wir keine giftigen Rückstände in der Feuerwehr oder gar in der Umgebung haben!

Die formalen Grundlagen

Wer an so einem Lehrgang teilnehmen möchte, muss allerdings auch ein paar Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört eine abgeschlossene Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger gemäß der DGUV R 112-190, die gesundheitliche Eignung und der Nachweis der Atemschutztauglichkeit nach G 26/3. Ein bisschen bürokratische Hürde muss man halt nehmen, bevor man sich ins Abenteuer stürzt. Aber das ist es wert, denn die Ausbildung dauert mindestens 8 Stunden, was in der Feuerwehrwelt gar nicht so viel ist. Man muss sich darauf einstellen, in diesen Anzügen zu arbeiten und auch mal zu improvisieren, wenn die Situation es erfordert.

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Und das Ziel ist klar: Sicherheit im Umgang mit dem Chemikalienschutzanzug. Die Einsatzkräfte müssen lernen, in gefährlichen Situationen Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Denn nur so kann man im Ernstfall Menschenleben retten und die eigene Sicherheit gewährleisten. Das kann man nicht einfach so erlernen – das braucht Zeit, Übung und viel Engagement.

Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie die Feuerwehrleute aus Bad Kreuznach und Umgebung sich diesen Herausforderungen stellen. Jeder Einzelne hat bestanden und ist nun berechtigt, die CSA bei Übungen und Einsätzen zu tragen. Ein echter Grund zum Feiern! Man merkt, dass hier nicht nur ein Job gemacht wird, sondern eine Berufung gelebt wird. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie gut sie das Erlernte umsetzen können. Wir drücken die Daumen!