In Potsdam hat die Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) jetzt einen Beschluss gefasst, der für viele Online-Shopper eine echte Erleichterung sein könnte. Fakeshops, die im Internet ihr Unwesen treiben und mit verlockenden Preisen für bekannte Marken ködern, sind ein ernsthaftes Problem. Diese skrupellosen Betrüger verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage ist sogar jeder achte Online-Shopper in Deutschland schon einmal auf einen dieser Fakeshops hereingefallen. Das ist schon ganz schön erschreckend, oder? Vor allem im Hinblick auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft 2026, wo die Gefahr noch größer sein dürfte. Offizielle Nationalmannschaftstrikots zu unrealistisch günstigen Preisen – wer könnte da schon widerstehen?

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat den neuen Beschluss der VSMK mit offenen Armen empfangen. Sie fordern unter anderem einen nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung der Fakeshops sowie eine stärkere Identitätsprüfung bei der Domainregistrierung. Das klingt nach einem soliden Plan! Aber das ist noch nicht alles: Die Möglichkeit, betrügerische Webseiten schneller abzuschalten, wird ebenfalls gefordert. Schließlich müssen wir die Schwindler schnell aus dem Verkehr ziehen, bevor noch mehr Menschen in die Falle tappen.

Die Herausforderung der Fakeshops

Die Problematik ist leider nicht neu. Bereits in den Jahren 2019 und 2025 wurde das Thema behandelt, doch die Verbraucherzentrale Sachsen beobachtet weiterhin eine erschreckende Zunahme betrügerischer Shops, die sogar unter deutschen Domains agieren. Besonders perfide: Internetadressen mit der Endung „.de“ wirken oft vertrauenswürdig, sind es aber nicht immer. Der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen identifiziert monatlich rund 1.800 neue Fakeshops. Das ist eine wahre Flut an Betrugsversuchen!

Um dem ganzen Chaos Herr zu werden, hat das NIS2-Umsetzungsgesetz seit Dezember 2025 die Prüfung von Inhaberangaben bei .de-Domains eingeführt. Doch die Verbraucherzentrale Sachsen ist der Meinung, dass mehr getan werden muss. Sie fordern eine transparente Darstellung der Löschungen von .de-Domains bis Mitte 2027, sowie die Einführung eines „Notice and Action“-Verfahrens zur schnelleren Abschaltung von Domains. Hier muss einfach mehr passieren!

Beratung für Betroffene

Falls man dennoch in die Fänge eines Fakeshops geraten sollte, gibt es Unterstützung. Die Verbraucherzentrale bietet eine Beratung über 0900er-Nummern an, die sich mit Rechts- und Finanzfragen sowie Produkten beschäftigt. Die Mitarbeiter sind überwiegend Juristen, was doch beruhigend klingt, oder? Die durchschnittliche Gesprächsdauer liegt bei etwa sechs Minuten und kostet ungefähr 13,70 Euro. Das ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber für die wertvollen Tipps und Hilfestellungen in einem Notfall vielleicht eine sinnvolle Investition.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Anrufe werden sekundengenau abgerechnet und die Preise erscheinen etwa vier Wochen später auf der Telefonrechnung. Vor der Verbindung gibt es kostenlose Ansagen, was immer ein kleiner Lichtblick ist. Allerdings sind diese Nummern aus dem Ausland nicht erreichbar – das sollte man im Hinterkopf behalten.

Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Maßnahmen der VSMK tatsächlich helfen, die Fakeshops zurückzudrängen. Den Verbrauchern sollte ein sicheres Online-Shopping ermöglicht werden, ohne Angst vor Betrug. Denn das wäre doch ein echter Fortschritt. Die Verbraucherzentrale Sachsen hat die Notwendigkeit von Taten nach dem VSMK-Beschluss erneut betont – und das ist auch gut so. Schließlich sind wir alle auf ein wenig Schutz angewiesen, wenn wir im Netz unterwegs sind.