Heute ist der 5. Juni 2026, und die Verbraucherzentrale NRW hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um den Eigentümern von Wohnhäusern unter die Arme zu greifen. In Zeiten steigender Energiepreise und der drängenden Klimakrise, die uns alle betrifft, ist es höchste Zeit, aktiv zu werden. Am 10. Juni 2026 um 18 Uhr findet ein kostenloses Online-Seminar zum Thema „Energetisch sanieren – vom Keller bis zum Dach“ statt. Hier können sich Hausbesitzer*innen informieren, wie sie ihre vier Wände zukunftssicher machen können.

Das Seminar wird von Dr. Reinhard Loch geleitet, einem erfahrenen Energieberater, der den Teilnehmenden wertvolle Tipps und sinnvolle Maßnahmen zur energetischen Modernisierung mit auf den Weg geben wird. Von Materialien über Bauteile bis hin zu den Kosten und Fördermöglichkeiten – all das wird besprochen! Und das Beste: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen. Wer also schon immer wissen wollte, wie man sein Haus optimal aufrüstet, sollte sich die Zugangsdaten auf der Website der Verbraucherzentrale NRW besorgen: www.verbraucherzentrale.nrw/onlinevortraege-energie.

Regelmäßige Online-Vorträge für alle

Dieses Seminar ist nicht das einzige seiner Art. Die Verbraucherzentrale bietet regelmäßig jeden zweiten Mittwoch im Monat Online-Vorträge an, die sich mit Themen rund um Energieeinsparung, Fördermittel und die Anpassung an den Klimawandel beschäftigen. Ob Photovoltaik, Heizungserneuerung oder Hitzeschutz – es gibt eine bunte Palette an Themen, die darauf warten, entdeckt zu werden. Der Kreis Borken ist zudem Mitglied im Netzwerk „altbauneu“, was die Chancen auf individuelle Beratung und Unterstützung bei der energetischen Gebäudesanierung noch erhöht.

Wem das jetzt noch nicht genug ist, der kann sich auf die staatlichen Förderungen freuen, die zum Beispiel für neue klimafreundliche Heizungen bereitstehen. Hier sprechen wir von Zuschüssen von bis zu 70 Prozent, die über die KfW-Bank laufen. Wer die notwendigen Maßnahmen plant, kann bis zu 30.000 Euro für Kosten in Anspruch nehmen, wobei maximal 21.000 Euro als Zuschuss ausgezahlt werden. Und wenn man Glück hat, sind sogar Kombinationen aus Grundförderung und Bonusförderungen möglich!

Fördermöglichkeiten und steuerliche Vorteile

Die Heizungsförderung und auch die Förderung für Einzelmaßnahmen sind nachträglich ausgezahlte Zuschüsse – Vorkasse ist hier also erforderlich. Aber keine Sorge, es gibt auch einen Ergänzungskredit über das KfW-Programm 358, der bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit bereitstellt. Voraussetzung ist eine Förderzusage vom Bafa oder KfW. Übrigens: Wer nicht in den Genuss von Zuschüssen kommt, hat immer noch die Möglichkeit, die steuerlichen Vorteile bis Ende 2029 zu nutzen, solange das Haus mindestens zehn Jahre alt ist und sich im europäischen Wirtschaftsraum befindet. Auch hier gibt es gewisse Bedingungen, die erfüllt sein müssen.

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Es ist also ein ganzes Paket an Unterstützung verfügbar, um dem eigenen Zuhause den energetischen Feinschliff zu verpassen. Egal ob Wärmedämmung, Fensteraustausch oder Heizungsmodernisierung – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel entlasten können. Und die Koalition aus Union und SPD plant sogar Anpassungen bei den Förderprogrammen, um diese noch attraktiver zu gestalten. Es bleibt also spannend, was die Zukunft bringt!

Wer mehr Informationen zu all diesen Themen sucht, findet sie auf den Webseiten der Verbraucherzentrale und des Netzwerks „altbauneu“. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird zudem gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Für Rückfragen steht Ellen Bulten unter der Nummer 02861 / 681-2431 zur Verfügung.